B 59-Sa­nie­rung: Kel­zen­ber­ger lei­den un­ter der Um­lei­tung

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - MEDIEN - VON GUNDHILD TILLMANNS

Die Er­neue­rung der Orts­durch­fahrt in Jü­chen macht gu­te Fort­schrit­te. Kla­gen gibt es al­ler­dings über Ra­ser in Kel­zen­berg.

JÜ­CHEN Gut im Zeit­plan schrei­tet die Sa­nie­rung der Orts­durch­fahrt B59 vor­an: Das mel­det Stra­ßen.NRW-Pro­jekt­lei­ter Klaus Dah­men jetzt auf Re­dak­ti­ons­nach­fra­ge . Der zwei­te Teil­ab­schnitt von der Ein­mün­dung Rie­ke­stra­ße bis zum Cen­ter-Shop soll laut Dah­men zum En­de der nächs­ten Wo­che fer­tig­ge­stellt sein. Dann folgt ein klei­ne­rer Teil­ab­schnitt bis zur Phy­sio­the­ra­pie­pra­xis. In die Som­mer­fe­ri­en soll dann der Bau­ab­schnitt am Markt- krei­sel fal­len. Die Be­su­cher­fre­quenz im Bau­bü­ro an der Al­lee­stra­ße ha­be nach­ge­las­sen, so dass es jetzt auch aus­rei­che, nur noch ein­mal pro Wo­che für ei­ne Bür­ger­sprech­stun­de zu öff­nen: „Am An­fang ka­men schon mal acht Leu­te, jetzt oft auch kei­ner“, sagt Dah­men. Ein Groß­teil der An­fra­gen ha­be es zu Be­ginn vor al­lem we­gen der Um­lei­tung durch Kel­zen­berg ge­ge­ben. Dort wer­de zu schnell ge­fah­ren, sei ver­mehrt be­klagt wor­den. Die Ge­mein­de Jü­chen ha­be des­halb ei­ne Ge­schwin­dig­keits­an­zei­ge in Kel­zen­berg an­ge- bracht. Dah­men geht aber da­von aus: „Die meis­ten fah­ren die­se Um­lei­tung nur ein­mal und stel­len dann fest, dass es über die von uns übe­r­all aus­ge­schil­der­te Um­lei­tung über die Au­to­bahn viel bes­ser vor­wärts geht.“

An­woh­ner Mar­co Stem­mer aus Kel­zen­berg schil­dert al­ler­dings ei­ne an­de­re Sicht: „Die Au­to­fah­rer ra­sen bei uns durch die ver­kehrs­be­ru­hig­te Zo­ne, auch weil sie die Schil­der gar nicht se­hen, die teil­wei­se von Bäu­men be­deckt sind.“Man­che ver­such­ten so­gar zu über­ho­len, ob- wohl das in den en­gen Sträß­chen in Kel­zen­berg ei­gent­lich un­mög­lich sei. „Die Po­li­zei war mal ein paar Ta­ge hier und hat Prä­senz ge­zeigt, das hat ei­ne ge­wis­se Wir­kung auf die Au­to­fah­rer ge­habt“, be­ob­ach­te­te Mar­co Stem­mer, der auch wei­ter­hin mehr Po­li­zei­prä­senz für Kel­zen­berg wünscht, um die ge­fähr­li­chen Ra­ser zu be­kämp­fen: „Wir Fuß­gän­ger sind hier re­gel­recht auf der Flucht“, schil­dert er die Si­tua­ti­on.

Der schwie­rigs­te Part in der auf ins­ge­samt 18 Mo­na­te an­ge­leg­ten Bau­zeit sei be­reits mit dem ers­ten Teil­ab­schnitt vom Ham­scher Krei­sel bis zur Rie­ke­stra­ße be­wäl­tigt wor­den, meint Dah­men im Hin­blick auf die Ge­wöh­nung an die Um­lei­tungs­stre­cken. Das für Kun­den und Ge­schäfts­leu­te be­son­ders pro­ble­ma­ti­sche Teil­stück wird al­ler­dings an der Köl­ner Stra­ße in Hö­he von Rewe und Lidl er­reicht. Dort gibt es laut Dah­men aber Ab­spra­chen, dass für Kun­den- und An­lie­fer­ver­kehr, wenn auch be­eng­te­re, Zu­we­ge of­fen blei­ben. Die neue Fahr­bahn der B 59 wird üb­ri­gens in meh­re­ren Schich­ten auf­ge­baut: Auf Kies fol­gen ein Vlies, ei­ne Frost­schutz­schicht, dann drei La­gen As­phalt. In­fo Im Bau­bü­ro von Stra­ßen.NRW, Al­lee­stra­ße 11, fin­den die Bür­ger­sprech­stun­den ab so­fort nur noch diens­tags von 10 bis 12 Uhr statt, te­le­fo­ni­sche Nach­fra­gen un­ter 02165 9156701 oder 02165 17198512.

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