Fo­to­fal­len-Be­weis: Luchs brei­tet sich im Harz aus

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - WISSEN -

WERNIGERODE (dpa) Ge­nau 502 Luch­se tapp­ten zwi­schen Au­gust 2016 und März 2017 im Harz in ei­ne Fo­to­fal­le. Die Bil­der be­kräf­ti­gen, dass sich die Wild­kat­zen in Deutsch­lands nörd­lichs­tem Mit­tel­ge­bir­ge wohl­füh­len. Ins­ge­samt wur­den bei dem Fo­to­fal­len-Mo­ni­to­ring an 60 Stand­or­ten in Sach­sen-An­halt und Nie­der­sach­sen 8689 Fo­tos mit Wild­tie­ren auf­ge­nom­men, teil­te die Na­tio­nal­park­ver­wal­tung Harz in Wernigerode mit. Nach­dem die Tie­re an­hand ih­rer in­di­vi­du­el­len Fell- zeich­nung von­ein­an­der un­ter­schie­den wor­den wa­ren, konn­ten Ex­per­ten 19 selbst­stän­di­ge Luch­se in dem fast 800 Qua­drat­ki­lo­me­ter gro­ßen Un­ter­su­chungs­ge­biet zwi­schen Gos­lar, dem Bo­de­tal und Stie­ge aus­ma­chen. Vier der fo­to­gra­fier­ten weib­li­chen Tie­re hat­ten Nach­wuchs. Man geht von ins­ge­samt elf Jung­tie­ren aus. Seit 2000 läuft im Harz die Wie­der­an­sied­lung der größ­ten eu­ro­päi­schen Wild­kat­ze. Die Tie­re ver­brei­ten sich von dort wei­ter, so et­wa in Rich­tung Hes­sen.

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