Die Deut­schen hö­ren wei­ter­hin ger­ne Ra­dio

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - MEDIEN -

FRANK­FURT/MAIN (dpa) Der Hör­funk bleibt in Deutsch­land trotz leich­ter Ver­lus­te be­liebt. Von Mon­tag bis Frei­tag hört je­der über 14Jäh­ri­ge täg­lich im Schnitt 192 Mi­nu­ten Ra­dio. Dies geht aus der ges­tern in Frank­furt ver­öf­fent­lich­ten Me­dia-Ana­ly­se her­vor. Bei der letz­ten Er­he­bung im März lag der Wert noch leicht hö­her, näm­lich bei 195 Mi­nu­ten.

Da­mit er­rei­chen die öf­fent­lich­recht­li­chen und pri­va­ten Wel­len an Werk­ta­gen 78,3 Pro­zent der deutsch­spra­chi­gen Be­völ­ke­rung. Im März wa­ren es noch 78,8 Pro­zent. Die de­tail­lier­ten Hö­rer­zah­len für die ein­zel­nen Sen­der wer­den am 11. Ju­li ver­öf­fent­licht.

Die Me­di­en- und Wer­be­wirt­schaft er­mit­telt zwei­mal im Jahr mit Hil­fe von fast 70.000 Te­le­fon-In­ter­views die Reich­wei­ten der Sen­der. Be­rück­sich­tigt wird da­bei von der Ar­beits­ge­mein­schaft Me­dia-Ana­ly­se (AGMA) der kon­ven­tio­nel­le Emp­fang mit UKW so­wie der di­gi­ta­le Emp­fang über DAB+ und das In­ter­net. Da­bei geht es den Kon­sum­for­schern auch um die Fest­le­gung der künf­ti­gen Wer­be­prei­se.

In der neu­en Me­dia-Ana­ly­se ist aber nur noch die Be­völ­ke­rung ab 14 Jah­ren auf­wärts be­fragt wor­den. Auf das Kon­sum­ver­hal­ten der Her­an­wach­sen­den im Al­ter von zehn bis 13 Jah­ren, die seit dem Jahr 2008 eben­falls Teil der Un­ter­su­chung wa­ren, wird künf­tig ver­zich­tet. Dies geht auf ei­ne Selbst­ver­pflich­tung der AGMA zu­rück, die Kin­der nicht mehr an­spre­chen will.

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