Ge­fähr­der aus Rhe­ydt wäh­rend der Tour fest­ge­setzt

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - REISE&ERHOLUNG -

(gap) Et­wa vier St­un­den, be­vor die Tour de Fran­ce Mön­chen­glad­bach er­reich­te, hat die Po­li­zei ei­nen is­la­mis­ti­schen „Ge­fähr­der“aus Rhe­ydt in Ge­wahr­sam ge­nom­men. Das be­stä­tig­te Andre­as Czo­gal­la, Spre­cher der zu­stän­di­gen Düs­sel­dor­fer Po­li­zei, ges­tern ge­gen­über un­se­rer Zei­tung. „Wir ha­ben den po­li­zei­be­kann­ten Mann für meh­re­re St­un­den fest­ge­hal­ten und dann wie­der frei­ge­las­sen.“Vor der Tour hat­te die Po-

Als Grü­ne und Lin­ke Mit­te 2016 die rund 1,92 Mil­lio­nen RWEStamm­ak­ti­en der Stadt ver­kau­fen woll­ten, lag der Kurs bei un­ter 14 Eu­ro pro Ak­tie. Die Stadt hät­te rund 26 Mil­lio­nen Eu­ro er­löst. Vor ei­ni­gen Wo­chen war der Kurs auf rund 20 Eu­ro ge­klet­tert: Das wä­ren bei ei­nem Ver­kauf rund 38 Mil­lio­nen Eu­ro ge­we­sen. Die­ser Ver­gleich macht deut­lich, wie schwie­rig es ist, den idea­len Zeit­punkt für ei­nen Ver­kauf zu fin­den. Da­bei re­den wir nicht von den 120 bis 190 Mil­lio­nen Eu­ro Er­lös, die vor Jah­ren je nach Kurs­stand zu er­zie­len ge­we­sen wä­ren. Fakt ist: Die Stadt – Po­li­tik und Ver­wal­tung – hat sich bei ih­ren Ver­kaufs­ab­sich­ten nicht mit Ruhm be­kle­ckert. Bei al­len his­to­ri­schen Be­zü­gen muss man die Fra­ge stel­len, ob es sinn­voll ist, dass ei­ne Kom­mu­ne über­haupt Ak­ti­en be­sitzt.

die­ter.we­ber@rhei­ni­sche-post.de li­zei Is­la­mis­ten im Land auf­ge­sucht und mit ih­nen Ge­fähr­dungs­an­spra­chen ge­führt. Ei­ni­ge Per­so­nen wur­den in Ge­wahr­sam ge­nom­men, dar­un­ter der Mann aus Rhe­ydt. Auf der Face­boo­ksei­te ei­nes Is­la­mis­ten ist ein Post von ei­ner auf­ge­bro­che­nen Tür. Die Woh­nung sei ge­stürmt wor­den mit der Be­grün­dung, die zwei­te Etap­pe der Tour, „de­ren Rou­te sein Wohn­ge­biet tan­gier­te, müs­se vor ihm ge­schützt wer­den“.

Nicht mit Ruhm be­kle­ckert

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