MG-Blit­zer­stadt

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - LOKALES -

Da hat die Stadt aber ei­ne wirk­lich ge­nia­le Idee aus­ge­brü­tet. Da an­schei­nend die Soll­zah­len für die Ein­nah­men aus der so­ge­nann­ten Ver­kehrs­über­wa­chung (Blitzer) nicht er­reicht wor­den sind, bzw. 1,5 Mil­lio­nen Eu­ro im ver­gan­ge­nen Jahr zu we­nig wa­ren, weil die Plan­zah­len wohl hö­her an­ge­setzt wur­den, hat man sich bei der Stadt über­legt, dass man 20 pen­sio­nier­te Po­li­zis­ten oder Ord­nungs­kräf­te re­ak­ti­vie­ren könn­te, um die Quo­te beim Er­fas­sen der „Ra­ser“zu he­ben. Dass dies auch noch nachts ge­sche­hen soll, scheint wohl dem Um­stand ge­schul­det, dass Pen­sio­nä­re tags­über schla­fen kön­nen, wenn sie nachts auf Au­to­fah­rer­jagd ge­hen. Die Maß­nah­me an dem Fehl­ver­hal­ten ei­ni­ger we­ni­ger ech­ter Ra­ser wie zu­letzt auf der Flieth­stra­ße fest­zu­ma­chen, ist mehr als frag­wür­dig. Im In­ter­net sol­len die Kon­trol­leu­re die Mög­lich­keit ha­ben, zu er­fah­ren, wann ein Blit­zer­wa­gen (wie so ei­ne Art Leih­wa­gen) „ge­bucht“wer­den kann. „Zu kei­ner Uhr­zeit soll ein Ra­ser si­cher sein, nicht kon­trol­liert zu wer­den“, heißt es da­zu dro­hend. Und na­tür­lich stän­de nicht der Ein­nah­me­pos­ten im Mit­tel­punkt, wird treu­her­zig ver­si­chert, es ge­he auch um Si­cher­heit. Auch – aber doch wohl in ers­ter Li­nie um das Fül­len der Stadt­kas­se. Und da es trotz fest­ste­hen­der Nutz­lo­sig­keit (da­zu mein Le­ser­brief vom 3.6.16) wei­ter­geht mit den un­ter dem Deck­män­tel­chen „Lärm­schutz“fort­lau­fend aus­ge­dehn­ten 30er bzw. 40er- Zo­nen, in de­nen dann die Blitzer be­son­ders nutz­brin­gend ein­setz­bar sind, dürf­ten si­cher­lich noch man­che „Ra­ser“zur Freu­de des Käm­me­rers ge­schnappt wer­den. Wo­bei es nie­man­den küm­mert, dass al­le Au­to­fah­rer wohl als po­ten­zi­el­le „Ra­ser“ver­däch­tigt wer­den, oh­ne dass mal je­mand klar­stellt, wann man denn ei­gent­lich ein „Ra­ser“ist. Mön­chen­glad­bach – Blit­zer­stadt –mit die­sem Wer­be­spruch könn­te man in Zu­kunft si­cher­lich vie­le In­ter­es­sen­ten in die Stadt lo­cken. Gerd Faß­ben­der Klos­ter­stra­ße 29 Au­ßer­dem könn­te man Strom spa­ren, wenn im Zen­tral­bad ein Sen­sor ein­ge­baut wer­den wür­de, der bei Ta­ges­licht die De­cken­be­leuch­tung re­gu­liert. Zig­tau­send Stief­müt­ter­chen im Bun­ten Gar­ten könn­ten man durch lang­le­bi­ge Stau­den er­set­zen und die vor­han­de­ne Ar­beits­kraft für die Hin­den­burg­stra­ße ein­set­zen. Der Im­biss­ver­kauf soll­te au­ßer Haus un­ter­sagt wer­den. Wie ge­sagt, es fehlt ei­ne Küm­me­rin, die mit of­fe­nen Au­gen und Kom­pe­tenz durch un­se­re Stadt geht. Hel­gard Wiss­feld Pas­to­ren­kamp 20 gen war mein Brief wie­der da, mit ei­nem gel­ben Zet­tel drauf. Ihm fehl­ten fünf Cent für sei­ne Be­för­de­rung. Aber – ich durf­te bei Na­chen­trich­tung der feh­len­den Ge­bühr den Brief wie­der auf die Rei­se schi­cken. Im­mer­hin! Ge­sagt, ge­tan. Fa­zit/ Fra­ge: Wie viel hat die Post jetzt noch ver­dient? War die zwei­ma­li­ge Be­ar­bei­tung des Brie­fes die feh­len­den und na­ch­en­trich­te­ten fünf Cent wert? Hät­te man nicht Gna­de vor Recht er­ge­hen las­sen? Ers­tens: we­gen der Ef­fi­zi­enz. Zwei­tens: pro Kun­de. Wirt­schaft­lich ist an­ders. Kun­den­freund­lich auch. Es ist ein­fach nur lä­cher­lich. El­ke Bo­de­wein Gie­sen­kir­che­ner Stra­ße 90 ding­ba­re Vor­aus­set­zung für ei­ne er­folg­rei­che Um­set­zung die­ses neu­en Schul- und Un­ter­richts­kon­zep­tes ist. Das wie­der­holt sie in ih­rer letz­ten Stel­lung­nah­me (RP v. 14. Ju­ni). Seit Be­ginn bis heu­te war die GEW Un­ter­stüt­ze­rin und För­de­rin des „Ge­mein­sa­men Ler­nens“. Von da­her ver­wun­dert mich die Äu­ße­rung des SPD-Bür­ger­meis­ters Uli Elsen, in der GEW ha­be ein „Stim­mungs­wech­sel“statt­ge­fun­den. Pe­ter Stie­gen Goe­the­s­tra­ße 2b weil sie ver­füg­bar ist und schnel­len Ge­winn ver­spricht. Die An­la­ge in Pongs ist mehr als nur ein Fuß­ball­platz. Hier gibt es al­te Bäu­me, blü­hen­de Sträu­cher, Wie­sen und Bän­ke. Es ist ei­ne klei­ne Oa­se. Hier tref­fen sich seit Jahr und Tag jun­ge Leu­te zum Sport im Ver­ein und au­ßer­halb des Ver­eins, Kin­der spie­len auf dem Bolz­platz, äl­te­re Mit­bür­ger kom­men hier­her zum Ver­wei­len und Un­ter­hal­ten. Mit der An­la­ge in Pongs gibt es die­sen Ort. Des­halb soll­ten wir das Ge­län­de um je­den Preis er­hal­ten. Die Sport­an­la­gen soll­ten in Ab­spra­che mit den Ver­ei­nen sa­niert wer­den. Richard Kel­ler Gün­ho­ve­ner Stra­ße 51

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