Ver­wun­dert

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - LOKALES -

Ur­plötz­lich fra­gen sich Kom­mu­nal­po­li­ti­ker, ob es über­haupt ge­nü­gend Lehr­kräf­te für die er­folg­rei­che Um­set­zung der „In­klu­si­on“gibt! Dies sind Fra­gen, die die Fach­leu­te an der Ba­sis, die päd­ago­gi­schen Ar­bei­ter und Ar­bei­te­rin­nen, be­reits vor der ri­go­ros-ideo­lo­gi­schen In­klu­si­ons­um­set­zung un­ter der Fah­ne der Um­set­zung von Men­schen­rech­ten ge­stellt ha­ben. Oh­ne die­se Fra­gen be­ant­wor­tet zu ha­ben oder be­ant­wor­ten zu wol­len, wur­den „vor­sorg­lich“För­der­schu­len auf­ge­löst, un­ter ih­nen die ein­zi­ge Mön­chen­glad­ba­cher För­der­schu­le für so­zi­al und emo­tio­nal be­ein­träch­tig­te Schü­ler und Schü­le­rin­nen. Die GEW hat stets dar­auf hin­ge­wie­sen, dass die hin­rei­chen­den per­so­nel­len und ma­te­ri­el­len Res­sour­cen un­ab- Die Fra­ge, was ein gu­tes Le­ben aus­macht, ist seit Jahr­hun­der­ten nicht ab­schlie­ßend be­ant­wor­tet wor­den. Für die Stadt scheint der Fall klar zu sein. Viel Be­ton und noch mehr Geld lau­tet die Ant­wort. An­ders ist es nicht zu er­klä­ren, dass die Sport­an­la­ge an der Prey­er­stra­ße ab­ge­ris­sen und mit 60 bis 70 Häu­sern be­baut wer­den soll. Es ist kaum zu über­se­hen, dass die städ­te­bau­li­che Po­li­tik zu­neh­mend ein­sei­tig öko­no­misch be­grün­det ist. Im­mer mehr in­ner­städ­ti­sche Flä­chen wer­den ver­kauft und zu­be­to­niert. Plät­ze, die der All­ge­mein­heit zu­gu­te­kom­men, gibt es im­mer we­ni­ger. Und da­bei brau­chen wir sol­che Plät­ze mehr denn je. Or­te, die für je­den er­reich­bar und zu­gäng­lich sind, an de­nen man sich er­ho­len und zur Ru­he kom­men kann, wo man sich mit dem Nach­barn zum Ge­spräch trifft oder ei­ne Par­tie Schach oder Kar­ten spie­len kann. Wir dür­fen nicht je­de Flä­che ver­mark­ten, nur Jetzt muss ich end­lich mal mei­ne un­ein­ge­schränk­te Be­wun­de­rung für Nik Ebert los­wer­den. Wo­her nimmt der Mann nur stän­dig sei­ne Ide­en?! 27. Ju­ni: „So! Jetzt aber! Bin re­gie­ren!“Ein­fach klas­se! Irm­gard Kre­ja Kleist­stra­ße 8

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