Gre­ta in Love

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - LOKALE KULTUR - VON IN­GE SCHNETTLER

In­disch be­mal­te Mö­bel und Gi­tar­ren, Hen­na-Tat­toos, hand­ge­mach­te Pro­duk­te vol­ler lus­ti­ger Tier­mo­ti­ve von der Kä­se­lot­ti, kun­ter­bun­te Klei­dung, Snea­ker-So­cken mit pro­vo­kan­ten Tex­ten, Schmuck für Schu­he, Din­ge, die nie­mand braucht, aber je­der liebt und da­zu ei­ne je­cke Hip­pie-Deko auf dem Schil­ler­platz und drum­her­um – der Gre­ta-Markt wird am kom­men­den Sonn­tag wie im­mer: schrill, ver­rückt und lie­bens­wert. Was vor neun Jah­ren be­gann – da­mals mit 15 Stän­den – ist zum fröh­li­chen Selbst­läu­fer ge­wor­den. „In die­sem Jahr kom­men 150 Aus­stel­ler auf den Gre­ta-Markt“, sa­gen die Or­ga­ni­sa­to­rin­nen My­ri­am To­pel und Ni­co­le Schlü­ren­sau­er. „Wir ha­ben uns ver­zehn­facht.“

Die Händ­ler mit den aus­ge­fal­le­nen An­ge­bo­ten kom­men aus Ham­burg, aus dem Ruh­pott, aus Leip­zig und so­gar aus Bar­ce­lo­na, So­fia und aus ganz vie­len an­de­ren klei­nen und gro­ßen Städ­ten. Und na­tür­lich wer­den auch Pro­duk­te aus Mön­chen­glad­bach an­ge­bo­ten. Et­wa der „Husch-Husch-Zau­ber­trank“, der mit viel Lie­be und ei­ner Pri­se Fe­en­staub von der Hard­ter Wald­fee ge­zau­bert wird. Oder die „Back­lie­be“, die Back­mi­schun­gen oh­ne Zu­sät­ze an­bie­tet. Die Vi­nyl­ga­ra­ge von der Wald­hau­se­ner Stra­ße ist na­tür­lich auch wie­der da­bei.

Und für die klei­nen Be­su­cher ist auch man­ches in Vor­be­rei­tung. Die Kin­der­be­spa­ßung be­zahlt wie­der der Ver­sor­ger NEW. Die Gas­tro­no­mie auf dem Schil­ler­platz ver­wöhnt mit in­di­schen, me­xi­ka­ni­schen und viet­na­me­si­schen, spa­ni­schen und ita­lie­ni­schen Köst­lich­kei­ten.

Und dann wird das Grund­stück des ehe­ma­li­gen Mar­ga­re­then­gar­tens noch ein­mal be­spielt. „Für ei­nen Tag nut­zen wir die Bra­che für ein bun­tes Fes­ti­val mit fröh­li­cher Hip­pie-At­mo­sphä­re und ein biss­chen Wood­stock-Fee­ling“, sagt Na­dè­ge Ri­bitz­ki vom Ver­ein Wald­haus 12. Mit Cai­pi­rin­ha, Mos­kau Mu­le und selbst­ge­mach­ten fruch­tig-fri­schen DIY-Eis­tees, kann zum ro­cki­gen 60er-Sound der Schü­ler­band „BBNT“und der Groo­ve Big Band ge­tanzt wer­den.

Das Mot­to in die­sem Jahr lau­tet: Gre­ta in Love. In wen oder was hat sie sich ver­liebt? Wird es wo­mög­lich gar zur Hoch­zeit kom­men? Wer das und mehr er­fah­ren will, soll­te un­be­dingt am Sonn­tag zum Schil­ler­platz kom­men. Von 11 bis 20 Uhr kann man sich da ja mal um­hö­ren.

Da die Ver­an­stal­ter wie­der mit ei­nem gro­ßen An­drang rech­nen, ra­ten sie da­zu, mit öf­fent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln zu kom­men. Am bes­ten am Haupt­bahn­hof aus­stei­gen, dann sind es nur noch we­ni­ge Me­ter zum Schil­ler­platz. Mit dem Fahr­rad zu kom­men, ist auch kei­ne schlech­te Idee. Wer aber par­tout nicht auf sein Au­to ver­zich­ten möch­te, parkt am bes­ten hin­ter dem Bahn­hof im Park­haus am Vi­tus­bad.

Gre­ta hat sich ver­liebt. In wen oder was? Und wann? Das er­fährt man mög­li­cher­wei­se am kom­men­den Sonn­tag zwi­schen 11 und 20 Uhr auf dem Ei­cke­ner Schil­ler­platz. Da ist end­lich wie­der der Markt der schö­nen Din­ge.

www.mei­ne-gre­ta.de

Aus­stel­lung im Mu­se­um

Fo­to: My­ri­am To­pel

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