Koch-Cas­ting­show zu Gast im Han­gar

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - LOKALES - VON AN­GE­LA WILMS-ADRIANS

Die Ver­an­stal­tungs­stät­te am Flug­ha­fen bil­det die Ku­lis­se für den Start der zwei­ten Staf­fel von „Mas­terChef “. 24 von 40 Kan­di­da­ten qua­li­fi­zier­ten sich hier mit ih­rem Lieb­lings­ge­richt für die nächs­te Run­de. Ge­sen­det wird ab Sep­tem­ber.

Die al­te „Tan­te Ju“ist viel­leicht nicht im­mer im Bild, aber be­herr­schen­des Re­qui­sit beim Auf­takt der zwei­ten Staf­fel der Koch-Cas­ting­show „Mas­terChef“. Die ro­bus­te Aus­strah­lung des le­gen­dä­ren Flug­zeugs müss­te für die Kan­di­da­ten ab­so­lut wün­schens­wert er­schei­nen. Denn in des­sen Schat­ten koch­ten 40 Hob­by­kö­che un­ter Zeit­druck vor lau­fen­den Ka­me­ras. Sie stell­ten sich dem Ur­teil ei­ner Ju­ry aus TV- und Ster­ne­kö­chen, um die ers­te Etap­pe auf dem Weg zu Deutsch­lands bes­ten Hob­by­koch zu neh­men. Am An­fang tru­gen al­le Kö­che ei­ne per­so­na­li­sier­te Schür­ze mit dem Lo­go des Sen­de­for­mats. 24 von ih­nen schaff­ten es in die nächs­te Run­de und durf­ten ih­re Schür­ze be­hal­ten. Für die an­de­ren hieß es Ab­schied­neh­men oh­ne Schür­ze, aber in der Ge­wiss­heit, es nach ei­ner Vor­ent­schei­dung zu­min­dest in den ku­li­na­risch am­bi­tio­nier­ten Kreis ge­schafft zu ha­ben. Ster­ne­koch Ralf Za­cherl zeig­te sich be­geis­tert vom Ni­veau. „Wir ha­ben hier schon sen­sa­tio­nell gu­te Sa­chen pro­bie­ren dür­fen. Die Er­geb­nis­se sind toll, und die Lo­ca­ti­on ist su­per“, lob­te er. Sommelier Jus­tin Leo­ne er­in­ner­te an die Höchst­leis­tun­gen der ers­ten Staf­fel und zeig­te sich über­zeugt, dass nun noch mehr zu er­war­ten sei.

Welt­weit gilt „Mas­terChef“als er­folg­reichs­te Koch-Cas­ting­show in 58 Län­dern. Im Hu­go-Junkers-Han­gar wur­de die zwei­te Staf­fel der deut­schen Ver­si­on von En­demol Shi­ne Ger­ma­ny pro­du­ziert. Die hoch­ka­rä­tig be­setz­te Ju­ry hat­te zu Be­ginn ih­ren gro­ßen Auf­tritt. Sy­bil­le Schön­ber­ger, Za­cherl und Leo­ne wur­den ein­ge­flo­gen. Neu im Ju­ro­ren-Team ist Nel­son Mül­ler, der im Old­ti­mer vor­fuhr. Er be­ton­te: „Hier muss man sich mit Lei­den­schaft und Herz­blut be­wei­sen und wirk­lich gut ko­chen kön­nen. Wir wer­den es den Kan­di­da­ten nicht leicht ma­chen“.

Die Kan­di­da­ten müs­sen bis zum Fi­na­le in di­ver­sen Aus­schei­dungs­run­den an ver­schie­de­nen Or­ten im In­nen- und Au­ßen­be­reich ba­cken, bra­ten, ko­chen – in Team und Ein­zel­be­wer­tun­gen so­wie Du­el­len. Bei ei­nem ers­ten Platz win­ken 100.000 Eu­ro Preis­geld und ein ei­ge­nes Koch­buch. Das al­les wird ab dem 25. Sep­tem­ber in 24 Epi­so­den auf Sky 1 im­mer mon­tags zu se­hen sein. Pro­du­ziert wird von En­demol Shi­ne Ger­ma­ny.

Im Hu­go-Junkers-Han­gar wa­ren die am­bi­tio­nier­ten Hob­by­kö­che auf­ge­for­dert, ihr „Si­gna­tu­re Dish“, ei­nen per­sön­li­chen Fa­vo­ri­ten, in 60 Mi­nu­ten zu­zu­be­rei­ten – da­von 50 Mi­nu­ten in der Vor­be­rei­tungs­kü­che und zehn Mi­nu­ten vor Ka­me­ras und Ju­ry. Als Kan­di­da­tin Àsa Lau­ten­berg ein we­nig auf sich war­ten ließ, ver- mu­te­ten Pro­du­cer Uwe Cor­ne­lis­sen und Au­tor Mat­thi­as Sch­mitt hin­ter den Ku­lis­sen zu­recht, ihr könn­te das Zeit­li­mit Pro­ble­me be­rei­tet ha­ben. Den­noch wirk­te die Hob­by­kö­chin beim Show-Ko­chen bei­na­he ru­hig, plau­der­te so­gar mit der Ju­ry. Doch als die Schwe­din hör­te, dass sie trotz Zeit­pro­blem die Hür­de ge­nom­men hat­te, ent­lud sich ih­re emo­tio­na­le An­span­nung im lau­ten Freu­den­tau­mel. „Das ist ein Traum, den ich hier ge­ra­de er­le­be. Zu­hau­se las­se ich mich nicht stres­sen. Da kann ich beim Ko­chen mit den be­reits an­ge­kom­me­nen Gäs­ten plau­dern und trin­ken. Doch hier kommt es auf die Mi­nu­te an“, er­zähl­te die 48-jäh­ri­ge Schwe­din spä­ter ab­seits der Ka­me­ras.

Sie ist fest ent­schlos­sen, in der nächs­ten Run­de stär­ker auf die rea­lis­ti­sche Um­set­zung zu ach­ten. Mit am Set war auch Vor­jah­res­sie­ge­rin Me­lo­dy Weiß – die­ses Mal nicht zum Ko­chen, son­dern zum Dau­men­drü­cken für Schwes­ter Joy. Die hat­te sich ei­ne kom­pli­zier­te Kom­po­si­ti­on mit rus­ti­ka­len und ele­gan­ten Nuan­cen um Süß­kar­tof­fel und Lachs aus­ge­dacht, über­zeugt da­mit Cha­rak­ter­zü­ge ih­res We­sens ku­li­na­risch zu spie­geln. Pas­send zum Na­men kre­ierte sie ihr Si­gna­tu­re Dish als „Pu­re Joy“und si­cher­te sich da­mit ei­nen Platz für die nächs­te Run­de.

FO­TOS (6): SKY DEUTSCH­LAND

Nel­son Mül­ler (2.v.l.) pro­biert, was ein Kan­di­dat mit per­so­na­li­sier­ter Schüt­ze er­ar­bei­tet hat. Auf den Ho­ckern: die drei wei­te­ren Ju­ry­mit­glie­der Jus­tin Leo­ne (v.l.), Sy­bil­le Schön­ber­ger und Ralf Za­cherl.

Kan­di­da­ten mit ih­ren An­ge­hö­ri­gen vor dem Han­gar, der mit dem Lo­go der Sen­dung „Mas­terChef“ver­se­hen wor­den ist.

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