Lür­rip: Pen­ny er­öff­net im Ok­to­ber

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - LOKALES - VON JAN SCHNETTLER

LÜR­RIP Fast ein Jahr ist es her, dass das Kai­ser’s-Markt an der Neus­ser Stra­ße schloss. Für das an­sons­ten gut funk­tio­nie­ren­de Vier­tel ein schwe­rer Schlag. „Die an­de­ren Ge­wer­be­trei­ben­den ha­ben durch­aus ge­merkt, dass der gro­ße Fre­quenz­brin­ger weg­ge­bro­chen ist“, sagt CDU-Rats­herr Frank Ei­ben­ber­ger. Mit die­ser un­be­frie­di­gen­den Si­tua­ti­on soll es aber bald ein En­de ha­ben, denn die Lür­ri­per be­kom­men wie­der ei­ne Nah­ver­sor­gung: Die Rewe-Toch­ter Pen­ny hat be­gon­nen, den ehe­ma­li­gen Kai­ser’s-Markt um­zu­bau­en und zu mo­der­ni­sie­ren.

„Die Er­öff­nung ist für Ok­to­ber 2017 ge­plant“, heißt es auf Nach­fra- ge. Mit 625 Qua­drat­me­tern ist das Ob­jekt nach heu­ti­gen Maß­stä­ben zwar nicht be­son­ders groß. „Wir ver­fü­gen über ein er­prob­tes Klein­flä­chen­kon­zept, das auch an die­sem Stand­ort zur An­wen­dung kom­men wird“, teilt Pen­ny je­doch mit. „Da der Stand­ort städ­tisch liegt, kann die ver­füg­ba­re Grund­stücks­flä­che nicht ver­grö­ßert wer­den. Aus die­sem Grund bleibt die An­zahl an Kun­den­park­plät­zen be­grenzt.“Der Stand­ort die­ne als Nah­ver­sor­gungs­stand­ort und zie­le ge­ra­de auch auf fuß­läu­fi­ge Kund­schaft aus dem di­rekt um­ge­ben­den Wohn­um­feld ab.

Und das bie­tet im­men­ses Po­ten­zi­al. Wie Ei­ben­ber­ger aus et­li­chen Ge­sprä­chen im Vor­feld der Neu­an­sied­lung er­fuhr, lie­gen in ei­nem klei­nen Ra­di­us rund 10.000 An­woh­ner, die kei­nen an­de­ren na­hen Le­bens­mit­tel­markt ha­ben. „Für den Stadt­teil ist die­se An­sied­lung le­bens­not­wen­dig“, sagt er. „Ge­ra­de für äl­te­re Men­schen ist das ganz ent­schei­dend.“Man kön­ne nicht ei­ner­seits den Quar­tiers­ge­dan­ken pre­di­gen und Se­nio­ren an­de­rer­seits zu­mu­ten, zwei Ki­lo­me­ter bis zum Ein­kau­fen über­brü­cken zu müs­sen.

Re­spekt zollt Ei­ben­ber­ger der Stadt, die sich be­züg­lich neu­er Lärm- und Brand­schutz­gut­ach­ten sehr ko­ope­ra­tiv ge­zeigt ha­be. Und dem Ver­mie­ter der Im­mo­bi­lie. „Er hät­te es sich ein­fa­cher ma­chen kön­nen, et­wa mit ei­nem Dro­ge­rie­markt. Aber er sah sich in der Ver­ant­wor­tung für das Vier­tel.“

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