Film­klub „Fo­cus“hat sich nach 43 Jah­ren auf­ge­löst

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - LOKALE KULTUR -

(isch) Ge­grün­det wur­de der Klub von 21 am­bi­tio­nier­ten Fil­me­ma­chern am 20. Mai 1974. Sie nann­ten sich „Fil­ma­ma­teu­re Mön­chen­glad­bach“. Un­ter Lei­tung des Grün­dungs­vor­sit­zen­den Josef („Jupp“) Burg nahm der jun­ge Klub schnell an Fahrt auf und brach­te u.a. mit Fritz Han­sen, Man­fred Ni­co­lai, Tho­mas Pau­ly, Karl-Heinz Wolf, Ha­rald Han­sen und Lo­renz Fan­del gleich ei­ne gan­ze Rei­he von Film­au­to­ren her­vor, die bei Wett­be­wer­ben auf Lan­des- und Bun­des­ebe­ne mit ih­ren Wer­ken sehr er­folg­reich wa­ren.

In ih­rer Blü­te­zeit ka­men die Mönchengladbacher Fil­ma­ma­teu­re auf mehr als drei­ßig Mit­glie­der. Nun, nach 43 Jah­ren, ha­ben die ver­blie­be­nen fünf „Fo­cus“-Mit­glie­der den Klub­be­trieb ein­ge­stellt. In 43 Jah­ren pro­du­zier­ten die Klub­mit­glie­der ins­ge­samt fast 700 Fil­me, von de­nen sich knapp 100 für Wett­be­wer­be auf Lan­des- oder Bun­des­ebe­ne qua­li­fi­zier­ten. Die le­ben­di­ge Film­sze­ne in Mön­chen­glad­bach bleibt le­ben­dig, denn mit dem 1986 ge­grün­de­ten Film­klub „Ka­me­ra ak­tiv“(zwölf Mit­glie­der) und dem 2009 ge­grün­de­ten Film­klub „Ob­jek­tiv“(30) gibt es für am­bi­tio­nier­te Hob­by­fil­mer in Mön­chen­glad­bach zwei be­währ­te Klubs als An­lauf­stel­len.

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