Irak: Ero­be­rung Mos­suls vom IS steht kurz be­vor

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - POLITIK -

MOS­SUL (rtr) Der Is­la­mi­sche Staat (IS) ist Mi­li­tär­an­ga­ben zu­fol­ge in sei­ner eins­ti­gen Hoch­burg Mos­sul auf ein win­zi­ges Ge­biet am Fluss Ti­gris zu­rück­ge­drängt wor­den. Dort ver­such­ten ei­ni­ge Hun­dert Kämp­fer, die an­grei­fen­den ira­ki­schen Ein­hei­ten ab­zu­weh­ren, teil­te ein Mi­li­tär­ver­tre­ter mit. Da­zu setz­ten sie Selbst­mord­at­ten­tä­ter ein, die sich in­mit­ten von Zi­vi­lis­ten in die Luft spreng­ten. Ein Ver­tre­ter der in­ter­na­tio­na­len Ko­ali­ti­on auf­sei­ten des Irak sag­te, das Ge­biet un­ter Kon­trol­le des IS um­fas­se nicht mehr als 250 Qua­drat­ki­lo­me­ter. Die ira­ki­sche Ar­mee rech­net da­mit, die letz­te Stel­lung des IS in Mos­sul noch in die­ser Wo­che zu­rück­zu­er­obern. Die Of­fen­si­ve hat­te vor mehr als acht Mo­na­ten be­gon­nen.

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