Trai­ner Han­sen freut sich auf die Ar­beit in Gie­sen­kir­chen

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - SPORT LOKAL - VON KURT THEUERZEIT

FUSS­BALL Ger­ne hät­te Vol­ker Han­sen noch Fuß­ball ge­spielt. An­de­re spie­len mit 33 Jah­ren noch im­mer in der Lan­des­li­ga. Für ihn war schon mit 27 Jah­ren Schluss. Bis zu die­sem Zeit­punkt hat­te er nach zwölf Jah­ren als Ju­gend­spie­ler bei Bo­rus­sia für den MSV Duis­burg fünf Jah­re in der Ober­li­ga ge­spielt, beim 1. FC Vier­sen war er dann Stamm­spie­ler in der Ver­bands- und Nie­der­rhein­li­ga. Vier­sen woll­te aber nicht auf ihn ver­zich­ten und ver­pflich­te­te ihn zu­nächst als Trai­ner für die A-Ju­nio­ren, dann für die Re­ser­ve, die er bis zum En­de der ver­gan­ge­nen Sai­son trai­nier­te. „Das war für mich ide­al. Ich wohn­te schon ei­ni­ge Zeit in Süch­teln und ha­be ne­ben der Trai­ner­tä­tig­keit in Duis­burg Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten stu­diert“, sagt Han­sen. In­zwi­schen ist er als Ar­beits­ver­mitt­ler für die Bun­des­an­stalt für Ar­beit in Er­kelenz tä­tig und ist nun Trai­ner des Be­zirks­li­gis­ten Gie­sen­kir­chen.

Er weiß, dass er dort nun kein ge­mach­tes Nest vor­fin­den wird, denn der Vi­ze­meis­ter der vo­ri­gen Sai­son hat ei­ni­ge wich­ti­ge Stamm­kräf­te ver­lo­ren. Po­si­tiv ist auf je­den Fall, dass er mit sei­nem CoTrai­ner Er­han Ku­ralay di­rekt ei­ne gu­te, ver­trau­ens­vol­le Zu­sam­men­ar­beit ent­wi­ckeln konn­te. „Wir kön­nen si­cher auf ei­ner gu­ten per­so­nel­len Ba­sis auf­bau­en, wer­den aber auch Zeit brau­chen, um wie­der ein funk­tio­nie­ren­des Kol­lek­tiv zu ent­wi­ckeln“, sagt Han­sen.

Schon wäh­rend der Vor­be­rei­tung soll es mit den Test­spie­len vier Ein­hei­ten pro Wo­che ge­ben. Das ist schon ei­ne Stei­ge­rung ge­gen­über den bis­he­ri­gen Trai­nings­ge­wohn­hei­ten in Gie­sen­kir­chen. „Wenn wir et­was er­rei­chen wol­len, müs­sen wir auch da­für ar­bei­ten. Sonst funk­tio­niert das nicht. Wir wer­den dann se­hen, in­wie­weit wir im Lau­fe der Sai­son mit we­ni­ger Ein­hei­ten aus­kom­men. Al­ler­dings muss das Trai­ning im­mer Spaß ma­chen und viel Ab­wechs­lung bie­ten“, for­mu­liert Han­sen sei­ne Trai­nings­kon­zep­ti­on. Er ist si­cher, dass er in Gie­sen­kir­chen auf je­den Fall gu­te Vor­aus­set­zun­gen vor­fin­det: „Ich bin hier sehr gut auf­ge­nom­men wor­den und ha­be mich di­rekt wohl­ge­fühlt. Ich freue mich sehr auf die Ar­beit“, sagt Han­sen.

FO­TO: HOHÖ (AR­CHIV)

Vol­ker Han­sen

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