Wenn Rad­pro­fis un­fair drän­geln

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - KINDERSEITE -

Bei der Tour de Fran­ce (ge­spro­chen: tur de frongs), dem wich­tigs­ten Rad­ren­nen der Welt, will je­der der Ers­te sein. Es wird über­holt, aus­ge­wi­chen und auch mal ge­drän­gelt. Manch­mal schimp­fen die Fah­rer oder schub­sen so­gar aus Ver­se­hen ei­nen Kon­kur­ren­ten. Da­bei kann sich auch mal je­mand schlimm ver­let­zen. Ein paar Fah­rer kön­nen aber auch rich­tig ge­mein sein. Dar­um schaut ei­ne Ju­ry: Hat der Fah­rer das mit Ab­sicht ge­macht? Das muss­te sie zum Bei­spiel ge­ra­de bei der Tour de Fran­ce ma­chen. Da soll der Rad­sport­ler Pe­ter Sa­gan ei­nen an­de­ren mit dem El­len­bo­gen vom Rad ge­schubst ha­ben. Wenn so­was pas­siert, set­zen sich die Ju­ry-Mit­glie­der zu­sam­men und se­hen sich Vi­de­os vom Ren­nen an. Denkt die Ju­ry, dass sich der Fah­rer un­fair ver­hal­ten hat, muss er bei­spiels­wei­se ei­ne Geld­stra­fe be­zah­len oder be­kommt ei­ne Zeit­stra­fe. Für Rad­fah­rer Pe­ter Sa­gan hieß es so­gar, dass er nach Hau­se fah­ren soll. dpa

FO­TO: DPA

Bei ei­nem Ziel­sprint stürz­te ein Fah­rer schwer, ver­mut­lich weil er ge­schubst wur­de.

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