Ex­per­ten ar­bei­ten schwe­re Un­fäl­le auf

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - KINDERSEITE -

In den Nach­rich­ten wird in die­sen Ta­gen viel über ei­nen Un­fall be­rich­tet. Auf ei­ner Au­to­bahn in Bay­ern hat­te ein Rei­se­bus ei­nen Last­wa­gen-An­hän­ger ge­rammt. Der Bus be­gann zu bren­nen. Meh­re­re Men­schen star­ben. Wenn so et­was pas­siert, ver­su­chen Ex­per­ten her­aus­zu­fin­den, wie es zu dem Un­fall ge­kom­men ist. Am Un­fall­ort ver­su­chen die Sach­ver­stän­di­gen, so vie­le Fra­gen wie mög­lich zu klä­ren: Wer war am Un­fall be­tei­ligt? Wo ste­hen die Un­fall-Fahr­zeu­ge? In wel­cher La­ge be­fin­den sie sich? Um sich ei­nen Über­blick zu ver­schaf­fen, nut­zen die Ex­per­ten auch Fo­tos, die aus der Luft ge­macht wur­den, oder hal­ten Brems­spu­ren und Öl­fle­cken fest. „Die gan­zen In­for­ma­tio­nen kön­nen wir dann in Re­chen-Mo­del­le ste­cken“, sagt Tho­mas Gut von der Prüf­ge­sell­schaft De­kra. Da­mit er­rech­nen die Ex­per­ten zum Bei­spiel, mit wel­chen Ge­schwin­dig­kei­ten die Fahr­zeu­ge ge­gen­ein­an­der ge­fah­ren sind. Und sie kön­nen sich er­schlie­ßen, wel­ches Fahr­zeug sich zu wel­chem Zeit­punkt wo be­fun­den hat. Zum Schluss er­stel­len die Ex­per­ten ein Gut­ach­ten. Dar­in steht, wie der Un­fall sehr wahr­schein­lich ver­lau­fen ist. Und wie er hät­te ver­mie­den wer­den kön­nen. Das ist wich­tig, wenn vor Ge­richt ge­klärt wer­den soll, wer Schuld hat­te. dpa

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