PER­SÖN­LICH

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - STIMME DES WESTENS -

Volks­wa­gen, das kann man wohl so sa­gen, war Mar­tin Win­ter­korns Le­ben. Der heu­te 70-Jäh­ri­ge war 1981 als Qua­li­täts­as­sis­tent zur VW-Toch­ter Au­di ge­kom­men und von dort bis zum Vor­stands­chef des Welt­kon­zerns Volks­wa­gen auf­ge­stie­gen. Er war der Mann, der den Her­stel­ler von Re­kord zu Re­kord trieb, Kon­kur­ren­ten ab­häng­te und so die Wolfs­burg zum größ­ten Au­to­kon­zern der Welt mach­te. Für vie­le Ma­na­ger ist der Sturz aus sol­chen Hö­hen hart. Für man­che, wie ExAr­can­dor-Chef Tho­mas Mid­del­hoff, en­det er so­gar im Ge­fäng­nis. Wie es mit Win­ter­korn wei­ter­geht, ist noch un­klar – aber es sieht nicht gut aus.

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