Mit Jupp macht Spie­len Spaß

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - LOKALES - VON NI­NA JEDRYCHOWSKI

STADT­MIT­TE Kör­per­span­nung, das Gleich­ge­wicht hal­ten und vor­sich­tig ba­lan­cie­ren – dies al­les muss­te Eri­na (7) be­ach­ten, als sie beim Spie­lund Mit­mach­fest im Ger­opark über die Slack­li­ne lief. Das Team der städ­ti­schen Ab­tei­lung Ju­gend­pfle­ge und Prä­ven­ti­on (JUPP) or­ga­ni­sier­te am Sams­tag das gro­ße Spiel- und Mit­mach­fest. Kin­der und Ju­gend­li­che konn­ten sich die An­ge­bo­te der of­fe­nen Kin­der- und Ju­gend­ar­beit an­schau­en und aus­pro­bie­ren.

Vor zwei Wo­chen war das ers­te Spiel- und Mit­mach­fest im Stadt­wald. Da­mals stell­ten Ju­gend­zen­tren, Aben­teu­er­spiel­plät­ze und an­de­re Ver­bän­de ih­re An­ge­bo­te un­ter dem Mot­to Na­tur, Out­door, Spiel und Be­we­gung vor. Am Ge­ro­wei­her prä­sen­tier­ten Mit­ar­bei­ter an elf Stän­den An­ge­bo­te zu Mu­sik, Stree­tArt, Schau­spiel, Per­for­mance und Tanz. An die­sem Nach­mit­tag zeig­ten Mäd­chen und Jun­gen bei acht Mu­sik­auf­trit­ten ihr Kön­nen, da­zu zähl­te die Tanz­grup­pe „Las Bai­la­ri­nas“vom Ju­gend­club­haus Wes­tend. Das An­ge­bot die­ser Ein­rich­tung ist groß. An­ge­fan­gen bei Frei­zeit- und Lern­ver­an­stal­tun­gen und der täg­li­chen of­fe­nen Tür­ar­beit, stell­ten die Mit­ar­bei­ter ei­gens für das Fest ein Mu­sik- und Thea­ter­pro­jekt auf die Bei­ne. Auch das Team des evan­ge­li­schen Ju­gend­zen­trums „Ar­che“aus Hardt war ak­tiv. Ju­gend­lei­te­rin An­ge­li­ka Er­ben-Ne­u­mann bas­tel­te mit Eh­ren­amt­li­chen Mu­sik­in­stru­men­te, wie Kas­ta­gnet­ten, Stroh­halm­flö­ten und Trom­meln. „Die In­stru­men­te sind aus Re­cy­cling­ma­te­ri­al“, sagt Er­ben-Ne­u­mann. Et­was Neu­es aus­pro­bie­ren und neue Er­fah­run­gen sam­meln – dies konn­ten Kin­der beim Break­dance. Vier Break­dan­cer zeig­ten ihr Ta­lent. Nach ih­rem kur­zen Auf­tritt ani­mier­ten sie die Kin­der und Ju­gend­li­chen mit­zu­ma­chen. „Wir zei­gen den Kin­dern heu­te die An­fangs­mo­ves“, sagt Umut Özer (13). Er weiß: „Um die Po­wer­mo­ves – et­wa Dre­hun­gen auf dem Kopf – zu kön­nen, be­nö­tigt es ei­nen Mo­nat lang in­ten­si­ves Trai­ning.“

FO­TO: NIJE

Die Break­dan­cer be­geis­ter­ten beim Spiel­fest „Jupp im Park“.

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