RE­PU­BLIK

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - POLITIK -

Kann Ge­walt links sein?

Par­tei­po­li­ti­sches Ge­plän­kel aus Groß­er­eig­nis­sen her­aus­zu­hal­ten, ist im­mer schwie­rig. In Wahl­kampf­zei­ten ist das un­mög­lich. So be­fand der baye­ri­sche In­nen­mi­nis­ter Joa­chim Herr­mann (CSU) in ei­ner ers­ten Re­ak­ti­on auf die Aus­schrei­tun­gen in Hamburg beim G 20-Gip­fel: „Ich stel­le im­mer wie­der fest, dass schon Tei­le der SPD, gro­ße Tei­le der Grü­nen, und to­tal die Link­s­par­tei über­haupt nichts da­von hö­ren will, wenn man von Links­ex­tre­mis­mus in un­se­rem Land re­det.“Das saß. Schob Herr­mann doch auch SPD und Grü­nen ei­nen Teil der Ver­ant­wor­tung für die Aus­schrei­tun­gen zu. Da­bei hat­te Ham­burgs Bür­ger­meis­ter Olaf Scholz (SPD) mit al­len Mit­teln ver­sucht, sei­ne Stadt vor der links­ex­tre­mis­ti­schen Ge­walt zu schüt­zen. Er war da­bei nicht er­folg­reich. Doch das ist bei Scholz nun wirk­lich nicht

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