Pres­se­rat über­prüft On­li­ne-Vo­tings

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - MEDIEN -

BERLIN (dpa) Der Pres­se­rat be­schäf­tigt sich im Sep­tem­ber mit der Fra­ge, ob ma­ni­pu­lier­ba­re On­li­ne-Ab­stim­mun­gen ge­gen den Pres­se­ko­dex ver­sto­ßen. Ei­ne ent­spre­chen­de Be­schwer­de ge­gen ein On­li­ne-Vo­ting auf dem Por­tal ei­nes Zei­tungs­ver­lags ist beim Pres­se­rat ein­ge­gan­gen. Dem­nach lau­tet die Kri­tik, dass ei­ne On­li­ne-Um­fra­ge leicht zu ma­ni­pu­lie­ren ge­we­sen sei, weil man die ge­stell­te Fra­ge mehr­fach be­ant­wor­ten konn­te. Ein ma­ni­pu­lier­ba­res Vo­ting, das ein tat­säch­li­ches Ab­stim­mungs­er­geb­nis sug­ge­riert, könn­te ein Ver­stoß ge­gen Ar­ti­kel zwei im Pres­se­ko­dex sein, der Me­di­en zum Ein­hal­ten der Sorg­falts­pflicht auf­for­dert.

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