Ur­teil: Wirt muss nicht auf Stüh­len pro­be­sit­zen

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - POLITIK -

IN­GOL­STADT (dpa) Baye­ri­sche Wirts­haus­stüh­le müs­sen nicht re­gel­mä­ßig ei­ner Be­las­tungs­pro­be un­ter­zo­gen wer­den. Zu die­sem Er­geb­nis ist das Land­ge­richt In­gol­stadt in ei­nem Pro­zess um ei­nen ka­put­ten Stuhl ge­kom­men. Ein Gast hat­te den Wirt auf Schmer­zens­geld von min­des­tens 10.000 Eu­ro und Scha­den­er­satz in Hö­he von 1600 Eu­ro ver­klagt, weil sein Stuhl wäh­rend ei­ner Fa­schings­ver­an­stal­tung am 11. No­vem­ber 2016 in ei­ner Woln­za­cher Tra­di­ti­ons­gast­stät­te zu­sam­men­ge­bro­chen war. Die Ver­lei­mung zwei­er Stuhl­bei­ne hat­te sich ge­löst. Für den zwei­fa­chen Sprung­ge­lenk­bruch mach­te der Mann den Wirt ver­ant­wort­lich. Doch das Ge­richt wies die Kla­ge ges­tern ab. Das Ur­teil in die­sem Fall ist al­ler­dings noch nicht rechts­kräf­tig.

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