Glad­ba­cher Hil­fe für Ka­tar

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - KULTUR -

Das von sei­nen Nach­barn iso­lier­te Ka­tar hat ges­tern die ers­ten von ins­ge­samt 4000 deut­schen Milch­kü­hen ein­flie­gen las­sen. Sie sol­len dem­nächst in kli­ma­ti­sier­ten Stäl­len da­für sor­gen, dass sich das Emi­rat aut­ark mit Milch­pro­duk­ten ver­sor­gen kann.

Ein schö­ner neu­er Ab­satz­markt, für den man sich auch in Mön­chen­glad­bach in­ter­es­siert. Bo­rus­sia et­wa soll in­ten­siv dar­über nach­den­ken, ei­ne Flug­zeug­la­dung kli­ma­ti­sier­ter Foh­len nach Ka­tar zu schi­cken, da­mit das Emi­rat un­ab­hän­gig von kli­ma­ti­sier­ten Köl­ner Geiß­bö­cken wird, die eben­falls be­reits auf dem Weg sein sol­len. Die Stadt hat un­ter­des­sen den Strich, der für die Sprint­wer­tung der Tour de Fran­ce auf die Bis­marck­stra­ße ge­malt wor­den war, ins Kühl­fach ge­legt und für den Ver­sand nach Ka­tar ver­packt – er könn­te dort der Grenz­si­che­rung die­nen, falls mal kli­ma­ti­sier­te Zäu­ne und Pfos­ten aus­ge­hen. Und Rhe­nus Lub soll in sei­ner Rhein­dah­le­ner Öl­fa­brik be­reits ers­te Char­gen für das Emi­rat pro­du­zie­ren. Falls man dort mal drin­gend Öl be­nö­ti­gen soll­ten.

JAN SCHNETTLER

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