Au­to­fah­re­rin über­rollt Fuß­gän­ger und schleift ihn me­ter­weit mit

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - LOKALES -

Ei­ne 76-Jäh­ri­ge ver­lor an der Mit­tel­stra­ße aus noch un­ge­klär­ter Ur­sa­che die Kon­trol­le über ihr Fahr­zeug, ge­riet auf den Geh­weg und er­fass­te ein Ehe­paar.

(gap) Bei ei­nem Ver­kehrs­un­fall ges­tern Mit­tag auf der Mit­tel­stra­ße in Rhe­ydt sind zwei Men­schen schwer ver­letzt wor­den. Ei­ne Au­to­fah­re­rin war aus un­be­kann­ter Ur­sa­che mit ih­rem Fahr­zeug auf den Geh­weg ge­ra­ten, wo sie ein Ehe­paar er­fass­te, den Mann über­roll­te und un­ter dem Au­to me­ter­weit mit­schleif­te. Der Ver­un­glück­te konn­te erst ge­bor­gen wer­den, nach­dem das Un­fall­au­to an­ge­ho­ben war.

Wie die Po­li­zei mit­teil­te, ver­ließ ei­ne 76-jäh­ri­ge Au­to­fah­re­rin nach jet­zi­gem Er­kennt­nis­stand um 12.18 Uhr mit ih­rem Wa­gen den Park­platz ei­nes Dis­coun­ters an der Mit­tel­stra­ße mit Fahrt­rich­tung Tipp­weg. Da- bei ver­lor die Frau of­fen­bar die Kon­trol­le über ihr Fahr­zeug, ge­riet an­schlie­ßend auf den rech­ten Geh­weg, schramm­te mit dem Wa­gen zu­nächst an ei­ner Haus­fas­sa­de vor­bei und er­fass­te dann ein Ehe­paar auf dem Bür­ger­steig. Da­bei wur­de der 73-jäh­ri­ge Mann von dem Pkw über­rollt und bis zum Still­stand des Wa­gens mit­ge­schleift. Feu­er­wehr­leu­te be­frei­ten ihn und brach­ten ihn schwerst ver­letzt in ein Kran­ken­haus. Sein an­fäng­lich kri­ti­scher Zu­stand sta­bi­li­sier­te sich spä­ter, so dass für ihn laut Po­li­zei kei­ne Le­bens­ge­fahr mehr be­steht.

Die von dem Au­to er­fass­te 70-jäh­ri­ge Frau wur­de eben­falls schwer ver­letzt ins Kran­ken­haus ge­bracht. Die Pkw-Fah­re­rin selbst stand nach dem Ge­sche­hen un­ter Schock und muss­te auch ärzt­lich be­han­delt wer­den. Der Un­fall­wa­gen wur­de si­cher­ge­stellt und ab­ge­schleppt. Ein Sach­ver­stän­di­ger wur­de in die Un­fall­auf­nah­me ein­ge­bun­den. Die Mit­tel­stra­ße blieb im Be­reich der Un­fall­stel­le bis 15 Uhr ge­sperrt.

Die Po­li­zei bit­tet Zeu­gen, die bis­her na­ment­lich noch nicht fest­ge­hal­ten wur­den, sich un­ter der Te­le­fon­num­mer 02161 290 zu mel­den.

FO­TO: HANS-PE­TER REICHARTZ

Um den mit­ge­schleif­ten Fuß­gän­ger zu ber­gen, muss­te erst der Wa­gen an­ge­ho­ben wer­den.

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