Pia­nis­tin zieht nach Klei­nen­broich

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - LOKALES -

Die ser­bi­sche Pia­nis­tin Iva Jo­va­no­vic hat kürz­lich ih­re ers­te CD ver­öf­fent­licht.

KLEI­NEN­BROICH (anw) Die ge­naue Adres­se steht noch nicht fest. Doch Iva Jo­va­no­vic ist über­zeugt, dass Klei­nen­broich für sie der per­fek­te Wohn­ort ist. „Es ist ein biss­chen öko­no­mi­scher, et­was au­ßer­halb zu woh­nen und da­bei die Nä­he zu den Städ­ten Düs­sel­dorf und Köln zu ha­ben“, sagt die 28-Jäh­ri­ge. Jo­va­no­vic ist Kon­zert­pia­nis­tin und be­geis­ter­te Mu­sik­päd­ago­gin. Bei­de Be­rei­che lie­gen ihr nach ei­ge­ner Aus­sa­ge glei­cher­ma­ßen am Her­zen.

Über den Kon­takt zu Bo­ris Fi­lip­ski, In­ha­ber des gleich­na­mi­gen Kla­vier­hau­ses, und Je­re­mi­as Ma­meg­ha­ni, Rechts­an­walt und Hob­by-Pia­nist, wur­de sie auf den Ort auf­merk­sam. Im Kla­vier­haus stell­te die jun­ge Mu­si­ke­rin kürz­lich ih­re De­bütCD mit Wer­ken von Mo­zart, Schu­mann und De­bus­sy vor. Wei­te­re Auf­rit­te an glei­cher Stel­le könn­te sich die Künst­le­rin gut vor­stel­len. „Das war ei­ne gu­te Zu­sam­men­ar­beit“, schwärmt Jo­va­no­vic, die seit dem ach­ten Le­bens­jahr an in­ter­na- tio­na­len Kla­vier-Wett­be­wer­ben teil­nimmt. Mit neun Jah­ren ge­wann sie den ers­ten Preis des für jun­ge Pia­nis­ten aus­ge­schrie­be­nen Wett­be­werbs „Ni­co­lai Ru­bin­stein“in Pa­ris.

Nach dem Kla­vier­stu­di­um an der Mu­sik­hoch­schu­le in Bel­grad stu­dier­te Jo­va­no­vic an der Köl­ner Hoch­schu­le für Mu­sik und Tanz, an- schlie­ßend an der Folk­wang Uni­ver­si­tät der Küns­te in Es­sen. Die zwei­fa­che Sti­pen­dia­tin der Werner-Richard - Dr. Carl Dör­ken Stif­tung er­hielt in der Spiel­zeit 2012/13 die Aus­zeich­nung zur Teil­nah­me am Kon­zert­zy­klus „Best of NRW“.

Zur­zeit ver­bringt Jo­va­no­vic „den hal­ben Som­mer“in ih­rer ser­bi­schen Hei­mat. Dort macht sie nicht nur Ur­laub, son­dern rea­li­siert ein mu­si­ka­li­sches Pro­jekt in Ver­bin­dung ver­schie­de­ner Kunst­for­men. „Ich ar­bei­te ger­ne mit Schau­spie­lern und Opern­sän­gern zu­sam­men“, er­zählt Jo­va­no­vic. Mit der Obo­is­tin Vio­la Wert­ge wid­met sie sich ro­man­ti­scher Li­te­ra­tur, Ton­dich­tun­gen und Mu­sik­thea­ter. In der Re­gel spricht sie so ein grö­ße­res Pu­bli­kum an, als das Kla­vier­haus Fi­lip­ski fas­sen kann. Mit Blick auf den zu­künf­ti­gen Wohn­ort sagt Jo­va­no­vic: „Al­les ist of­fen“. Nach die­sem „hal­ben Som­mer“be­ginnt für sie die Woh­nungs­su­che in Klei­nen­broich. Das Köl­ner Ap­par­te­ment ist be­reits ge­kün­digt.

FO­TO: KLA­VIER­HAUS FI­LIP­SKI

Die Pia­nis­tin Iva Jo­va­no­vic an ih­rem Ar­beits­platz.

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