Ner­ven­schwä­che

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - LESERBRIEFE -

Zu „Schrö­der macht der SPD Mut“(RP vom 26. Ju­ni): „Der Geg­ner ist nicht auf un­ser Spiel ein­ge­gan­gen.“So be­grün­de­te der ehe­ma­li­ge Fuß­ball­na­tio­nal­trai­ner Jupp Der­wall, ge­bür­tig in Wür­se­len, ei­ne Nie­der­la­ge der deut­schen Mann­schaft. Ähn­li­ches wirft der Kanz­ler­kan­di­dat der SPD, Schulz, eben­falls aus Wür­se­len, Kanz­le­rin Mer­kel vor, sich im Wahl­jahr nicht aus der De­ckung zu wa­gen und kei­ne kla­ren Aus­sa­gen zu ih­rer Po­li­tik zu ma­chen. Die­ses Trak­tie­ren aber als An­schlag auf die De­mo­kra­tie zu be­wer­ten, ist maß­los über­zo­gen und zeigt die Ner­ven­schwä­che des Kan­di­da­ten nach sei­nen zu­letzt de­so­la­ten Um­fra­ge­wer­ten. Die Agen­da 2010 sei­nes Par­tei­freun­des und Ex­kanz­lers Schrö­der hat bei vie­len mehr zur Po­li­tik­ver­dros­sen­heit bei­ge­tra­gen als die an­geb­li­che „asym­me­tri­sche De­mo­bi­li­sie­rung“der Kanz­le­rin. Erich Krap­pen 41844 Weg­berg ter­na­tiv“ein­ge­führt wird, wo­bei bei­de Ehe­for­men in­halt­lich voll­kom­men iden­tisch ne­ben­ein­an­der zur Wahl ge­stellt wer­den! Da­durch las­sen sich al­le wei­te­ren Fol­ge­pro­ble­me der „Ehe für al­le“mit ei­nem Schlag er­le­di­gen, die zum Bei­spiel in der ge­richt­li­chen, steu­er­recht­li­chen, fa­mi­li­en­recht­li­chen Pra­xis ent­ste­hen. Gün­ter Schul­te 41069 Mön­chen­glad­bach

FO­TO: DPA

Mit Kon­fet­ti be­ju­beln Frak­ti­ons­mit­glie­der der Grü­nen im Bun­des­tag das Er­geb­nis der Ab­stim­mung zur Ehe­schlie­ßung für Per­so­nen glei­chen Ge­schlechts.

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