Schul­ter­schluss

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - STIMME DES WESTENS -

Ge­mein­hin gel­ten CDU und CSU als „Uni­ons­par­tei­en“. Trotz recht­li­cher Tren­nung in fi­nan­zi­el­len, or­ga­ni­sa­to­ri­schen und pro­gram­ma­ti­schen Din­gen bil­den sie ei­ne Ein­heit, ei­ne Uni­on eben. Sie ha­ben ge­mein­sa­me Wur­zeln mit der Jun­gen Uni­on und ei­ne CDU/CSUFrak­ti­on im Bun­des­tag. Wäh­rend sie sich kürz­lich noch beim The­ma Flücht­lings­po­li­tik und Ober­gren­ze in den Haa­ren hat­ten, wer­den in­halt­li­che Dif­fe­ren­zen in Zei­ten des Wahl­kampfs dann ger­ne mal bei­sei­te­ge­scho­ben. Man rückt zu­sam­men. „CDU und CSU wol­len auf sicht­ba­ren Schul­ter­schluss im Wahl­kampf set­zen“, heißt es jetzt. Statt Kräf­te­mes­sen und Arm­drü­cken al­so: Ku­schel­kurs. Die Schwes­ter­par­tei­en hal­ten sich den Rü­cken frei, Hand in Hand, Sei­te an Sei­te. Zu­min­dest bis zur Bun­des­tags­wahl. jra

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