„Wir ha­ben mehr Sai­ten auf un­se­rer Gi­tar­re“

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - SPORT LOKAL -

Bo­rus­si­as Schwe­de spricht über sein Al­ter, sei­ne Zu­kunft in Glad­bach, Bo­rus­si­as neu­es Team, ein Wie­der­se­hen und ei­ne Fra­ge sei­ner Toch­ter.

2011 kam Os­car Wendt vom FC Ko­pen­ha­gen nach Glad­bach. Zu­nächst tat er sich schwer, in­zwi­schen ist er hin­ten links un­um­strit­ten. Mit sei­nen fast 32 Jah­ren ist der Vi­ze-Ka­pi­tän ne­ben Raf­fa­el der äl­tes­te Feld­spie­ler im Team. Kars­ten Kel­ler­mann und Jan­nik Sor­gatz spra­chen mit ihm. Ken­nen Sie die Re­de­wen­dung „al­ter Schwe­de“? WENDT Die ha­be ich erst in Deutsch­land ken­nen­ge­lernt. Wie oft hö­ren Sie die mit fast 32 Jah­ren? WENDT Zum Glück nicht so oft, muss ich sa­gen. Hät­ten Sie 2011 ge­dacht, dass das so ei­ne Ge­schich­te wird mit Ih­nen und Bo­rus­sia? Der „ewi­ge Os­car Wendt“? WENDT Ei­gent­lich nicht. Aber seit ich Fuß­ball spie­le, ha­be ich nie so lang­fris­tig ge­dacht. Du denkst bei ei­nem Wech­sel nicht, dass du dort fünf Jah­re bleibst, denn viel­leicht bist du nach ei­nem schon weg. Oder du denkst, du bleibst zwei Jah­re, und es wer­den zehn. Von Be­ruf Fuß­bal­ler zu sein, be­deu­tet, dass sich vom ei­nen Tag auf den an­de­ren al­les än­dern kann. Was hat der 25-jäh­ri­ge Os­car Wendt da­mals ge­dacht, als er nach Glad­bach kam? Der Ver­ein hat­te ge­ra­de die Re­le­ga­ti­on über­stan­den. WENDT Ich wuss­te, dass hier vie­le Schwe­den ge­spielt ha­ben. Zu­dem war Pe­ter Niel­sen mal mein Co-Trai­ner in Ko­pen­ha­gen, der hat auch lan­ge hier ge­spielt. In Skan­di­na­vi­en steht der eng­li­sche Fuß­ball an ers­ter Stel­le. Trotz­dem war mir klar, dass Glad­bach ein geiler Ver­ein mit viel Tra­di­ti­on und das Sta­di­on im­mer voll ist. Bo­rus­sia hat­te ge­ra­de Re­le­ga­ti­on ge­spielt, aber als ich mir den Ka­der erst­mals an­ge­se­hen ha­be, war da so viel Po­ten­zi­al mit Reus, ter Stegen, Aran­go, all den Jun­gen wie Herr­mann, Jantsch­ke, Neu­städ­ter, Nordtveit. Den­noch war kaum da­mit zu rech­nen, dass es hoch­geht auf Platz vier. WENDT Was der Ver­ein ab­ge­lie­fert hat in der Zeit, in der ich jetzt hier bin, ist über­ra­gend. Er ist von Jahr zu Jahr grö­ßer ge­wor­den, auch fi­nan­zi­ell ge­wach­sen. Die ver­gan­ge­nen sechs Jah­re sind die bes­ten der ver­gan­ge­nen drei Jahr­zehn­te. Das ist gu­tes Ti­ming von Ih­nen ... WENDT Wenn ich in fer­ner Zu­kunft mal auf mei­ne Kar­rie­re zu­rück­bli­cke, kann ich sa­gen, dass das gei­le Jah­re wa­ren und ich ein Teil da­von. Das macht mich na­tür­lich stolz. Am An­fang war es nicht ganz so ein­fach. Da ka­men Sie an Fi­lip Da­ems nicht vor­bei. WENDT Vor al­lem das ers­te Jahr. So hat­te ich es mir nicht vor­ge­stellt, aber das ist der Fuß­ball. Dass man ab und an et­was kämp­fen muss um sei­nen Platz, ge­hört da­zu. Men­tal ist das ei­ne Her­aus­for­de­rung, aber ich bin ein Typ, der das mag. Ich kam da­mals recht spät in der Vor­be­rei- tung und Lu­ci­en Fav­re hat ge­sagt: Du brauchst noch Zeit. Dann wa­ren wir nach fünf Spie­len oben da­bei, in der Win­ter­pau­se im­mer noch. Da kann ich ihm kei­nen Vor­wurf ma­chen. Das Du­ell Fi­lip Da­ems ge­gen Os­car Wendt er­in­nert an das Du­ell Os­car Wendt ge­gen Ni­co Schulz – mit dem Un­ter­schied, dass Ni­co Schulz nun man­gels ei­ner Per­spek­ti­ve ge­gan­gen ist. Wie sieht man das als der­je­ni­ge, der sei­ne Po­si­ti­on ver­tei­digt hat? WENDT Dar­an ver­schwen­de ich nicht vie­le Ge­dan­ken. Über al­lem steht der Er­folg der Mann­schaft. Klar, mit Ni­co hat­ten wir noch ei­ne gu­te Op­ti­on als Links­ver­tei­di­ger, aber Kon­kur­renz­kampf ist ganz nor­mal. Wenn du als Ver­ein auf so ho­hem Ni­veau un­ter­wegs bist, brauchst du das auch. Al­le gro­ßen Ver­ei­ne ha­ben zwei Spie­ler pro Po­si­ti­on. Auch für den Spie­ler ist es gut, die­sen Druck zu ha­ben. Spü­ren Sie den Druck denn jetzt auch? Of­fen­bar soll Fa­bi­an John­son Sie her­aus­for­dern. WENDT Ich weiß es nicht. Ich glau­be, der spielt lie­ber im Mit­tel­feld. Aber er kann das na­tür­lich spie­len als Au­ßen­ver­tei­di­ger, das hat er vor al­lem in der Na­tio­nal­mann­schaft ge­zeigt. Gleich­zei­tig läuft die Zu­kunfts­pla­nung. Wir hat­ten ge­dacht, Sie hät­ten viel­leicht schon et­was zu ver­kün­den be­züg­lich ei­ner Ver­trags­ver­län­ge­rung über 2018 hin­aus. WENDT Mein Be­ra­ter und Max Eberl sind in Ge­sprä­chen. Das läuft. Vor ein paar Wo­chen ka­men Ab­schieds­ge­rüch­te auf, nach­dem Sie bei Ih­rem ehe­ma­li­gen Ver­ein in Gö­te­borg mit­trai­niert hat­ten. WENDT Ich weiß nicht, wo das her­kam. In der Som­mer­pau­se trai­nie­re ich im­mer in Schwe­den, das war nicht neu. Ge­ra­de jetzt nach mei­ner Ell­bo­gen­ver­let­zung war das wich­tig. Ist der Arm kom­plett ver­heilt? WENDT Al­les ist gut, die Be­weg­lich­keit ist wie­der bei 100 Pro­zent. Als ich in den Ur­laub ge­fah­ren bin, war der Arm noch et­was steif. Dar­an ha­be ich mit den Phy­si­os ge­ar­bei­tet. Die Nar­be wird Sie auf je­den Fall im­mer an Bo­rus­sia er­in­nern. WENDT Stimmt. Mei­ne Toch­ter fragt mich je­den Tag, wann die weg­geht. Denn im­mer wenn sie hin­fällt, sa­ge ich ihr: In ei­nem Tag ist das weg, ma­xi­mal in zwei. Jetzt will sie im­mer wis­sen, war­um das bei mei­nem Arm nicht so ist. Ein paar Ein­wür­fe konn­ten Sie trotz­dem noch ma­chen im Po­kal­spiel ge­gen Frank­furt. WENDT Ei­gent­lich müss­te ich jetzt sa­gen, dass ich ein har­ter Kerl bin. Der ers­te Ein­wurf war nicht so weit, da ha­be ich es nur ein biss­chen ge­spürt. Aber da­nach hat es oh­ne En­de weh­ge­tan. In der Halb­zeit sind wir zum Rönt­gen ins Kran­ken­haus ge­fah­ren, da war klar, dass der Ell­bo­gen ge­bro­chen ist. Auf dem Feld bist du noch vol­ler Ad­re­na­lin. In der Ver­län­ge­rung saß ich dann wie­der auf der Bank und konn­te auch das Elf­me­ter­schie­ßen se­hen, da tat es schon sehr weh. Am En­de tat das Herz wahr­schein­lich ge­nau­so weh wie der Arm. WENDT Auf je­den Fall. Das war un­ser gro­ßer Traum, ei­ne Rie­sen­chan­ce, um nach Ber­lin zu fah­ren. Aber je­des Jahr be­ginnt es von vor­ne, hof­fent­lich be­kom­men wir noch ei­ne Chan­ce in die­ser Sai­son. In der kom­men­den Sai­son gibt es nur die Bun­des­li­ga und den Po­kal, kei­ne in­ter­na­tio­na­len Spie­le. Der Rhyth­mus ist ge­wöh­nungs­be­dürf­tig, oder? WENDT Ich muss erst­mal nach­zäh­len, wie vie­le Jah­re wir im Eu­ro­pa­po­kal ge­spielt ha­ben. Vier von fünf und die letz­ten drei... WENDT Jetzt wird auf je­den Fall mehr trai­niert. Na­tür­lich tut es weh, da nur zu­zu­schau­en. Da­für ist man zu sehr Wett­kampf­mensch. Mei­ner Mei­nung nach ge­hö­ren wir zu den Mann­schaf­ten in der Bun­des­li­ga, die ums in­ter­na­tio­na­le Ge­schäft spie­len müs­sen. Wir zäh­len zu den Top sechs. Letz­te Sai­son war das nicht der Fall, aber das ver­leiht uns Ex­tra-Mo­ti­va­ti­on. Schau­en Sie sich un­se­ren Ka­der an, so vie­le gei­le Spie­ler. Wir kön­nen schö­nen Fuß­ball spie­len und ge­hö­ren von der Qua­li­tät her da­zu. Das Sys­tem un­ter Die­ter He­cking äh­nelt dem un­ter Lu­ci­en Fav­re: Kom­bi­na­ti­ons­fuß­ball, 4-4-2. WENDT Vor al­lem zu Be­ginn der Rück­run­de ha­ben wir viel ge­nau­so ge­macht wie un­ter Lu­ci­en. Da ha­ben wir wie­der ei­ne sehr gu­te Sta­bi­li­tät ge­fun­den, stan­den de­fen­siv sehr kom­pakt und ha­ben gut als Mann­schaft ver­tei­digt. Das war die Ba­sis für un­se­re gu­te Rück­run­de. Je­der Trai­ner ist na­tür­lich un­ter­schied­lich, auch un­ter He­cking sind neue Sa­chen da­zu­ge­kom­men. Die neue Sai­son wird auch an­ders wer­den als die Rück­run­de. Man darf nicht ver­ges­sen, dass wir zu Be­ginn des Jah­res nur 17 Punk­te hat­ten. Da ging es nur dar­um, von un­ten weg­zu­kom­men. Die Punk­te wa­ren wich­ti­ger als schö­ner Fuß­ball. Der Stil un­ter An­dré Schu­bert schien Ih­nen aber auch zu lie­gen. Da wa­ren Sie bei­na­he ein Links­au­ßen. WENDT Al­les ist mein Fuß­ball. (lacht) Mit der Drei­er­ket­te war vie­les an­ders, es hat aber über ei­nen lan­gen Zei­t­raum gut ge­klappt. Auch im 4-42 kann ich tor­ge­fähr­lich sein. Die Zah­len­kom­bi­na­ti­on ist nicht das Wich­tigs­te. Wich­tig ist, das Sys­tem zu spie­len, das am bes­ten zu den Spie­lern passt. So rich­tig im 4-4-2 ste­hen wir nur, wenn wir ver­tei­di­gen. Mit Ball sieht es an­ders aus, ein Au­ßen­ver­tei­di­ger steht hö­her als der an­de­re, ge­nau­so bei den Sech­sern, auch Lars St­indl und Raf­fa­el sind kei­ne Stür­mer, die vorn rum­ste­hen. Da herr­schen mehr Frei­hei­ten. Ins­ge­samt hängt es von vie­len Fak­to­ren ab. Wir ha­ben Spie­le mit 30 Pro­zent Ball­be­sitz ge­won­nen und ha­ben uns auch mal schwer­ge­tan, wenn wir fast nur an­ge­grif­fen ha­ben. Herrscht jetzt mehr Viel­falt als in Ih­ren ers­ten Jah­ren bei Bo­rus­sia? WENDT Auf Schwe­disch wür­de man sa­gen: Wir ha­ben jetzt mehr Sai­ten auf un­se­rer Gi­tar­re. Wir kön­nen vie­le ver­schie­de­ne Sys­te­me spie­len. Das sieht gut aus. Sechs Neue sind bis­lang ge­kom­men, dar­un­ter vie­le jun­ge. Ein paar da­von müss­ten Sie fast Sie­zen. WENDT Könn­te man so sa­gen. Raf­fa und ich sind die äl­tes­ten Feld­spie­ler. Micka­el Cui­sance ist 17, Reece Ox­ford ist 18, Ju­lio Vil­lal­ba auch. Aber die­se Phi­lo­so­phie des Ver­eins funk­tio­niert. Wenn du Er­folg da­mit hast, musst du wei­ter­ma­chen. Wie ist es, wenn man 14 Jah­re äl­ter ist als man­cher Mit­spie­ler? WENDT Dar­an den­ke ich nicht. Als ich jung war, war es an­ders­her­um. Das ge­hört halt zu ei­ner Kar­rie­re. Ob du 17 bist und kein Bun­des­li­ga­spiel hast oder du Lars St­indl heißt und den Con­fed Cup ge­won­nen hast – ich bin im­mer der glei­che Os­car. Im ver­gan­ge­nen Win­ter wur­de Bo­rus­sia ein Man­gel an Füh­rungs­spie­lern nach­ge­sagt. Hat sich in der Rück­run­de wie­der ei­ne rich­ti­ge Hier­ar­chie her­aus­ge­bil­det? WENDT Klar, Gra­nit Xha­ka und Mar­tin Stranzl wa­ren Chefs, be­son­ders au­ßer­halb des Ra­sens. Aber Lars und ich konn­ten das auch schon, viel­leicht et­was mehr in­ner­halb der Ka­bi­ne. So war es et­was schwe­rer wahr­zu­neh­men. Wenn du so alt bist wie ich und so lan­ge im Ver­ein, kommt das von ganz al­lei­ne. Ich weiß, wie Bo­rus­sia funk­tio­niert. Wie wich­tig ist die Spra­che, um das zu ver­mit­teln? Als Sie ka­men, konn­ten Sie kein Deutsch, jetzt spre­chen Sie längst flie­ßend. WENDT Na­tür­lich ist es in je­dem Be­ruf ein Vor­teil, wenn du mit dei­nen Ar­beits­kol­le­gen re­den kannst. Es dau­ert ein we­nig, aber neh­men wir Ju­lio Vil­lal­ba als Bei­spiel: Der ver- steht kein Deutsch, aber wir ha­ben ein paar Spie­ler, die Spa­nisch kön­nen. Fran­zö­sisch kön­nen noch mehr. Für mich ist Eng­lisch fast wie die Mut­ter­spra­che. Des­halb ist es nie ein Pro­blem, wenn ein Neu­er kommt. Für den Fuß­ball reicht es na­tür­lich schnel­ler, ich könn­te jetzt auch nicht mit ei­nem deut­schen Po­li­ti­ker dis­ku­tie­ren. Ih­re Kin­der sind bei­de in Deutsch­land ge­bo­ren. WENDT Ich glau­be, mei­ne Toch­ter denkt auf Deutsch und über­setzt dann auf Schwe­disch. Na­tür­lich prägt das Land sie auch. Ich glau­be, in Schwe­den sind wir et­was lo­cke­rer mit Kin­dern. Aber letzt­end­lich ist ei­ne Vier­jäh­ri­ge ei­ne Vier­jäh­ri­ge. Wel­che Rol­le spielt die Fa­mi­lie, wenn Sie über Ih­re Zu­kunft be­ra­ten? WENDT Die Fa­mi­lie ist im­mer am wich­tigs­ten. Zum Glück füh­len sich mei­ne Frau und mei­ne zwei Kin­der ge­nau­so wohl hier wie ich. Das ist ei­ne su­per Vor­aus­set­zung, um noch lan­ge zu blei­ben. Wir ha­ben auch vie­le Be­kann­te und Freun­de, die nichts mit Fuß­ball zu tun ha­ben. Den­ken Sie schon dar­über nach, was nach der Kar­rie­re kommt? WENDT Ein biss­chen kommt das so lang­sam. Aber so wie ich mich jetzt füh­le, kann ich noch min­des­tens drei Jah­re spie­len. Das ist ei­ne lan­ge Zeit. Wenn du vor ei­ner Sai­son kör­per­lich merkst, dass das viel­leicht dei­ne letz­te sein könn­te, musst du nach­den­ken. Das kannst du nicht erst am 25. Mai ma­chen. Hof­fent­lich dau­ert das bei mir noch. Wir soll­ten al­so noch nicht vom „al­ten Schwe­den“schrei­ben? WENDT Noch bin ich der „jun­ge Schwe­de“. So­lan­ge du gut spielst, ist das Al­ter nur ei­ne Zahl. Wis­sen Sie aus dem Kopf, wie vie­le Bo­rus­sia-Pflicht­spie­le Sie ha­ben? WENDT Puh... 150? Mehr, 180. Wenn Sie noch zwei Jah­re durch­spie­len, wä­ren Sie Bo­rus­si­as aus­län­di­scher Spie­ler mit den meis­ten Ein­sät­zen. Be­deu­tet Ih­nen so ein Eti­kett et­was? WENDT Ich glau­be schon, viel­leicht noch mehr nach dem Kar­rie­re­en­de. Jetzt kommt es nur dar­auf an, dass wir in der Ta­bel­le wie­der da hin­kom­men, wo wir hin­ge­hö­ren. Beim Te­le­kom Cup gibt es das Wie­der­se­hen mit Ih­rem Freund Ha­vard Nordtveit, der jetzt in Hof­fen­heim ist. Hat Sie der Wech­sel über­rascht? WENDT Ich wuss­te, dass sei­ne Si­tua­ti­on in En­g­land nicht op­ti­mal war und er über sei­ne Zu­kunft nach­ge­dacht hat. Es war nicht sei­ne bes­te Sai­son, er hat nicht viel ge­spielt und auch mal auf der Tri­bü­ne ge­ses­sen. Jetzt hat er Lon­don ge­gen Hof­fen­heim ein­ge­tauscht. WENDT Na­tür­lich sagt je­der, dass Lon­don ei­ne su­per Stadt ist. Aber wenn du nur die Num­mer 20 im Ka­der bist, ist die Spiel­pra­xis in Hof­fen­heim wich­ti­ger als die vie­len Mög­lich­kei­ten, die Lon­don bie­tet.

FO­TO:DIRK PÄFFGEN (AR­CHIV)

Al­ter Schwe­de? „Nein“, sagt Os­car Wendt, trotz sei­ner fast 32 Jah­re fühlt er sich als „jun­ger Schwe­de“. Das Al­ter ist für ihn nur ei­ne Zahl.

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