Blut­spen­de­vor­rä­te sind fast auf­ge­braucht

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - UNTERHALTUNG -

DÜSSELDORF (dpa) Zu Be­ginn der Som­mer­fe­ri­en sind die Blut­spen­del­ager in Nord­rhein-West­fa­len so gut wie leer. „In ei­ner Not­si­tua­ti­on wür­den un­se­re Re­ser­ven nicht aus­rei­chen“, warnt Ste­phan Da­vid Küp­per, Spre­cher des Blut­spen­de­diens­tes West. Seit Wo­chen schon fehl­ten 10 bis 15 Pro­zent der be­nö­tig­ten Blut­spen­den. Das Pro­blem sei in der Fe­ri­en­zeit be­son­ders gra­vie­rend, da vie­le Leu­te lie­ber das schö­ne Wet­ter ge­nie­ßen, als spen­den zu ge­hen. In Nord­rhein-West­fa­len sei die Spen­den­be­reit­schaft zu­dem tra­di­ti­ons­ge­mäß sehr ge­ring.

Um ent­ge­gen­zu­steu­ern, hat der Blut­spen­de­dienst nun ei­ne Som­mer­ak­ti­on ge­star­tet: Wer ei­nen Freund mit­bringt, be­kommt ei­ne Po­wer­bank – ein mo­bi­les La­de­ge­rät – ge­schenkt. Das ha­be die Zah­len et­was be­ru­higt, sagt Küp­per. Den­noch feh­len noch vie­le Spen­der, um den Be­darf von 3000 Blut­kon­ser­ven am Tag zu de­cken. Denn Ope­ra­tio­nen und The­ra­pi­en lau­fen wei­ter – auch wenn ge­ra­de Ur­laubs­zeit ist.

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