Kon­tro­ver­se Re­ak­tio­nen auf Schulz’ Plä­ne

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - POLITIK -

BER­LIN (dpa) Der „Zu­kunfts­plan“von SPD-Kanz­ler­kan­di­dat Mar­tin Schulz mit In­ves­ti­ti­ons­vor­ga­ben für den Staat und mehr Geld für Bil­dung po­la­ri­siert. Der Wirt­schafts­rat der CDU warf ihm vor, mit al­ten Re­zep­ten in Rich­tung Pl­an­wirt­schaft zu mar­schie­ren. FDP-Chef Chris­ti­an Lindner sag­te, na­tür­lich müs­se mehr in­ves­tiert wer­den: „Aber sei­ne In­ves­ti­ti­ons­pflicht ist al­tes SPD-Den­ken.“Die Lin­ke lob­te, Schulz ha­be die rich­ti­gen Schwer­punk­te ge­setzt – nur müs­se der SPD-Chef auch ver­ra­ten, wie er das al­les be­zah­len wol­le. Schulz hat­te am Sonn­tag ei­nen Zehn-Punk­te-Plan für ei­ne Mo­der­ni­sie­rung Deutsch­lands vor­ge­legt. Falls er Kanz­ler wer­de, wol­le er ei­ne Bil­dungs­al­li­anz schmie­den, um die „Kle­in­staa­te­rei“und das Kom­pe­tenz­ge­ran­gel zwi­schen Bund und Län­dern auf­zu­lö­sen. Auch stell­te er ein staat­lich fi­nan­zier­tes „Chan­cen­kon­to“mit bis zu 20.000 Eu­ro für je­den Ar­beit­neh­mer vor, das zur Wei­ter­bil­dung ge­nutzt wer­den kön­ne.

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