Ja-Wort bald auch im Bo­rus­sia-Park

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - MEDIEN - VON ANDRE­AS GRUHN UND JAN SCHNETTLER

Ab Au­gust bie­tet die Stadt erst­mals stan­des­amt­li­che Trau­un­gen im Sta­di­on an, au­ßer­dem kom­men der Hu­go-Jun­kers-Han­gar und das Re­stau­rant Pa­lace St. Ge­or­ge auf die Lis­te. Die Test­pha­se läuft zu­nächst ein Jahr.

Wer in Mön­chen­glad­bach stan­des­amt­lich hei­ra­ten möch­te, hat­te bis­her ei­ne en­ge Aus­wahl: Die Trau­ung war nur mög­lich in den Rat­häu­sern Ab­tei und Rhe­ydt so­wie zu fest­ge­leg­ten Ter­mi­nen im Schloss Rhe­ydt, im Mu­se­um Ab­tei­berg und im Haus Er­ho­lung. Ab Au­gust kom­men drei Or­te hin­zu, die ins­be­son­de­re bei Bo­rus­sen-Fans und Flie­ger-Freun­den für noch schnel­ler schla­gen­de Her­zen sor­gen dürf­ten: Die Stadt schickt auf Wunsch der Braut­leu­te ih­re Stan­des­be­am­ten zur Ehe­schlie­ßung künf­tig auch in den Bo­rus­sia-Park, in den Hu­go-Jun­kers-Han­gar und in das Re­stau­rant Pa­lace St. Ge­or­ge im Nord­park. In ei­ner ein­jäh­ri­gen Test­pha­se bie­tet die Stadt ein­mal im Mo­nat Trau­un­gen am Frei­tag­nach­mit­tag an, für die die­se Stand­or­te ins Pro­gramm ge­nom­men wur­den.

Da­mit kommt das Rat­haus den Wün­schen aus der Be­völ­ke­rung und der Gas­tro­no­men nach. „Ziel soll es sein, sich noch wei­ter zu öff­nen und ein zeit­ge­mä­ßes An­ge­bot für den schöns­ten Tag im Le­ben zu bie­ten“, sagt Har­dy Dr­ews, Lei­ter des zu­stän­di­gen Fach­be­reichs Bür­ger­ser­vice. Im Jahr hei­ra­ten rund 1000 Paa­re in Mön­chen­glad­bach stan­des­amt­lich. An­de­re Städ­te hat­ten schon län­ger un­ge­wöhn­li­che Or­te für die Trau­ungs­ze­re­mo­nie im An­ge­bot. In Duis­burg ist es et­wa das Ele­fan­ten­haus im Zoo, in Wup­per­tal der his­to­ri­sche Kai­ser­wa­gen der Schwe­be­bahn, in Gel­sen­kir­chen ei­ne Event-Lo­ge in der Are­na Auf Schal­ke. Mön­chen­glad­bach zieht nun für ei­ne zu­nächst ein­jäh­ri­ge Test­pha­se nach. Die Stadt hat ei­nen Kri­te­ri­en­ka­ta­log ent­wi­ckelt, der künf­tig für die Aus­wahl wei­te­rer Stand­or­te maß­ge­bend sein soll. Ob das in der Pra­xis um­setz­bar ist und wie viel Per­so­nal be­nö­tigt wird, das soll die ein­jäh­ri­ge Test­pha­se klä­ren.

Im Bo­rus­sia-Park soll die stan­des­amt­li­che Trau­ung künf­tig an ei­nem Frei­tag im Mo­nat an drei Ter­mi­nen in ei­ner Lo­ge mög­lich sein. Die Ter­min­ab­spra­che da­für läuft wie ge­wohnt über das Stan­des­amt. Bo­rus­sia konn­te bis­her nur freie Trau­un­gen im Sta­di­on aus­rich­ten. Der Klub freue sich nun dar­über, auch recht­lich an­er­kann­te stan­des­amt­li­che Trau­un­gen im Haus durch­füh­ren zu kön­nen – und bie­tet na­tür­lich auch Di­enst­leis­tun­gen zur Aus­rich­tung der Fei­er an. Für Thors­ten Ne­u­mann, Be­trei­ber des Hu­go-Jun­kers-Han­gars, geht ein lang­ge­heg­ter Wunsch in Er­fül­lung. Er hat­te be­reits vor Jah­ren dar­auf ge­pocht, dass die Stadt mehr An­ge­bo­te für Braut­paa­re schafft, da­mit die­se nicht in die fle­xi­ble­re Nach­bar­kom­mu­nen ab­wan­dern. „Jetzt kom­men ei­ni­ge se­xy Lo­ca­ti­ons da­zu, das ist toll und wird die Si­tua­ti­on ent­zer­ren“, sagt Ne­u­mann. Er ist si­cher: „Ins­be­son­de­re der Bo­rus­si­aPark wird ein­schla­gen wie ei­ne Bom­be.“Das Schloss Rhe­ydt blei­be als Lo­ca­ti­on das Non­plus­ul­tra, „aber jetzt wird das Port­fo­lio ein­fach grö­ßer, wenn

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