„Ich er­war­te Un­ter­stüt­zung vom Land“

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - MEDIEN -

Der Bür­ger­meis­ter über den Zweck­ver­band Ta­ge­bau­fol­ge­land­schaf­ten.

Herr Zillikens, wel­che Er­war­tun­gen set­zen Sie in den Ver­band ins­be­son­de­re für Jü­chen? ZILLIKENS Wir in­ves­tie­ren hier in die Zu­kunft un­se­rer Ge­mein­de und das ge­mein­sam mit un­se­ren Nach­barn. Das in ei­nem Werk­statt­ver­fah­ren mit re­nom­mier­ten Bü­ros er­ar­bei­te­te Dreh­buch zur Ta­ge­bau­fol­ge­land­schaft ist da­bei ei­ne her­vor­ra­gen­de Grund­la­ge. Ein Ziel da­bei ist na­tür­lich, bei der Rea­li­sie­rung von Pro­jek­ten För­der­mit­tel von Land, Bund oder EU zu er­hal­ten. Da­bei er­war­te ich auch die Un­ter­stüt­zung des Lan­des NRW, da­mit wir dem auf uns zu­kom­men­den Struk­tur­wan­del im Braun­koh­le­re­vier recht­zei­tig und tat­kräf­tig be­geg­nen kön­nen. Was sa­gen Sie zur Kri­tik des FWGFrak­ti­ons­vor­sit­zen­den Ge­rolf Hom­mel an der Be­tei­li­gung ei­nes RWEVer­tre­ters im Ver­band, der RWE Po­wer mit ei­nem An­ge­klag­ten, der als Schöf­fe im Ge­richt mit­wirkt, ver­gli­chen hat­te? Ha­ben Sie Be­fürch­tun­gen, dass RWE für die Ta­ge­bau­fol­gen lang­fris­tig nicht mehr zur Ver­fü­gung steht? ZILLIKENS Bis­her ist RWE sei­nen Ver­pflich­tun­gen in der Re­kul­ti­vie­rung nach­ge­kom­men. Die­se wer­den bei der Ge­neh­mi­gung der je­wei­li­gen Ta­ge­baue durch die zu­stän­di­ge Be­zirks­re­gie­rung be­reits ge­prüft und fest­ge­legt. Wir Kom­mu­nen for­dern na­tür­lich über das Be­triebs­en­de der Ta­ge­baue hin­aus, dass Kos­ten für auf­tre­ten­de Fol­gen nicht von den Städ­ten zu tra­gen sind. Hier muss ei­ne kla­re, trans­pa­ren­te und ge­si­cher­te Re­ge­lung ge­trof­fen wer­den, dass Fol­ge­kos­ten vom Berg­bau­trei­ben­den ge­tra­gen wer­den. Was muss im Zweck­ver­band jetzt als Nächs­tes ge­sche­hen? ZILLIKENS Der Ver­band als sol­ches muss sich in den nächs­ten Mo­na­ten, wenn die er­for­der­li­chen Rats­be­schlüs­se in den üb­ri­gen be­tei­lig­ten Kom­mu­nen ge­fasst sind, kon­sti­tu­ie­ren und nach der Ge­neh­mi­gung durch die Be­zirks­re­gie­run­gen in Düs­sel­dorf und Köln auch for­mal sei­ne Ar­beit als Ver­band auf­neh­men. Un­ab­hän­gig da­von ar­bei­ten un­se­re Pla­ner wei­ter an der Aus­ge­stal­tung der im Dreh­buch skiz­zier­ten Ide­en. GUNDHILD TILLMANNS STELL­TE DIE FRA­GEN.

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