Rad­fah­rer lag blut­ver­schmiert auf der Stra­ße

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - LOKALES -

(gap) Die Po­li­zei sucht Zeu­gen zu ei­nem Un­fall, der sich be­reits am frü­hen Sonn­tag­mor­gen auf der Schle­e­stra­ße er­eig­ne­te. Ei­ne Zeu­gin war an die­sem Tag ge­gen 3.30 Uhr durch ei­nen lau­ten Knall in Hö­he Haus­num­mer 23 auf­merk­sam ge­wor­den. Als sie nach­sah, be­merk­te sie ei­nen Rad­fah­rer, der dort of­fen­sicht­lich ge­gen ei­nen par­ken­den Wa­gen ge­fah­ren war und da­bei ei­nen Au­ßen­spie­gel be­schä­digt hat­te. Der Mann lag ne­ben sei­nem ro­ten Renn­rad auf der Stra­ße und war im Ge­sicht blut­ver­schmiert, da er of­fen­sicht­lich star­kes Na­sen­blu­ten hat­te. Die Zeu­gin sprach den Mann an, der sich mitt­ler­wei­le auf­ge­rap­pelt hat­te und au­gen­schein­lich vor­hat­te, sich vom Ort des Un­falls zu ent­fer­nen. Gleich­zei­tig gab de Frau ei­nem zu­fäl­lig vor­bei­fah­ren­den Ta­xi­fah­rer ein Zei­chen, dass die­ser den No­t­ruf ver­stän­di­gen sol­le. Der Ta­xi­fah­rer sag­te dies zu, sei dann aber wei­ter­ge­fah­ren, gab die Zeu­gin bei der Po­li­zei zu Pro­to­koll. Die Frau be­glei­te­te den un­be­kann­ten Rad­fah­rer, der an­gab, an der Schle­e­stra­ße zu Be­such zu sein und in Ber­lin zu woh­nen, noch ein Stück, bis er im Be­reich der Schle­e­stra­ße 65 ver­schwand. Die Po­li­zei sucht nun die­sen un­be­kann­ten Rad­fah­rer, der laut Be­schrei­bung et­wa 1,90 Me­ter groß ist auf und 40 Jah­re ge­schätzt wird. Er soll ak­zent­frei­es Deutsch ge­spro­chen ha­ben, war dun­kel ge­klei­det und trug zur Un­fall­zeit ei­ne Müt­ze. Zu­dem wird der Ta­xi­fah­rer, dem die Zeu­gin ei­nen Not­fall si­gna­li­sier­te, ge­be­ten, sich mit der Un­fall­be­ar­bei­tung der Po­li­zei in Ver­bin­dung zu set­zen. Hin­wei­se zu dem Vor­fall nimmt die Po­li­zei un­ter Te­le­fon 02161 290 ent­ge­gen.

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