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Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - SPORT -

ein EM-Auf­takt­spiel ver­lo­ren. Doch die Schwe­din­nen zeig­ten schnell, dass sie nicht wil­lens wa­ren, all­zu viel Re­spekt zu zei­gen. Im ers­ten Durch­gang konn­te sich Ti­tel­ver­tei­di­ger Deutsch­land kei­ne ech­te Tor­chan­ce er­spie­len, weil die Kon­tra­hen­tin­nen durch ihr kom­pak­tes Auf­tre­ten die Räu­me ex­trem eng mach­ten.

Die DFB-Aus­wahl, der für den an­ge­peil­ten neun­ten EM-Ge­winn ei­ne Re­kord­prä­mie in Hö­he von 37.500 Eu­ro winkt, ver­such­te, mit dem von Jo­nes an­ge­kün­dig­ten Sys­tem des von krea­ti­ven Ball­be­sitz­fuß­balls da­ge­gen­zu­hal­ten. Das funk­tio­nier­te an­fangs nur spo­ra­disch. Im­mer wie- das von Pia Sund­ha­ge per­fekt ein­ge­stell­te schwe­di­sche Ab­wehr­boll­werk zu kna­cken. Mal mit Frei­stö­ßen (Ma­roz­san), mal mit Di­rekt­schüs­sen wie von Sa­ra Dä­britz (FC Bay­ern Mün­chen). Am En­de al­ler­dings oh­ne die nö­ti­ge Fi­nes­se, um ei­ne Lü­cke zu fin­den. Ei­ne rie­sen­gro­ße Chan­ce der Schwe­din­nen konn­te die an­sons­ten weit­ge­hend be­schäf­ti­gungs­lo­se Tor­hü­te­rin Al­muth Schult her­aus­ra­gend.

Die wei­te­ren Auf­ga­ben in der Grup­pen­pha­se dürf­ten für die Deut­schen nicht ganz so kniff­lig wer­den wie der Auf­takt. Ita­li­en und Russ­land sind si­cher nicht so stark wie Schwe­den.

FO­TO: DPA

Herz­haf­ter Zwei­kampf: Die Schwe­din Ca­ro­li­ne Se­ger (rechts) ge­gen Li­na Ma­gull.

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