For­scher wol­len für we­ni­ger Un­fäl­le sor­gen

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - KRUSCHEL ERKLÄRT’S -

Un­fall­for­scher ver­su­chen her­aus­zu­fin­den, wie man Un­fäl­le im Ver­kehr ver­hin­dert und Men­schen bes­ser schützt. Mar­kus Egel­haaf ist ei­ner von ih­nen.

En­den fah­ren. Ei­gent­lich ha­ben Last­wa­gen ein Sys­tem an Bord, das den Ab­stand zum vor­aus­fah­ren­den Fahr­zeug misst. Wird der Ab­stand zu klein, warnt der Lkw zu­erst den Fah­rer und be­ginnt da­nach, au­to­ma­tisch zu brem­sen. Doch die For­scher ha­ben her­aus­ge­fun­den, dass die Fah­rer das Sys­tem oft ab­schal­ten. „Ein Grund sind die Fehl­alar­me. Das nervt die Fah­rer“, er­klärt Egel­haaf. Ei­nen sol­chen Fehl­alarm gibt es oft, wenn ein Lkw ei­nen an­de­ren Lkw über­holt. Um schnell am Vor­der­mann vor­bei zu sein, fah­ren die Fah­rer mit­un­ter mög­lichst dicht auf. Dann zie­hen sie auf die an­de­re Spur, über­ho­len und sche­ren dicht vor dem an­de­ren Lkw wie­der ein. Das Sys­tem er­kennt, dass der Ab­stand viel zu ge­ring ist – und gibt Alarm. Da­bei kann das Sys­tem ei­ne Voll­brem­sung aus­lö­sen. Das kann ge­fähr­lich wer­den und zu ei­nem Un­fall füh­ren. Des­halb über­le­gen die For­scher, wie man sol­che Sys­te­me ver­bes­sern kann. dpa

FO­TO: DPA

Die Air­bags ei­nes Au­tos wur­den bei ei­nem Auf­prall aus­ge­löst. Nach sol­chen und an­de­ren Un­fäl­len be­fra­gen For­scher mit­un­ter die Be­tei­lig­ten.

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