SPD: Uni­on nicht ver­läss­lich bei Ober­gren­ze

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - POLITIK -

BER­LIN (qua) Die rhein­land-pfäl­zi­sche Mi­nis­ter­prä­si­den­tin Ma­lu Drey­er hat der Uni­on Un­zu­ver­läs­sig­keit in der Fra­ge der Ober­gren­ze für Flücht­lin­ge vor­ge­wor­fen. „Die Uni­on spricht mit ge­spal­te­ner Zun­ge und ver­tagt wich­ti­ge Fest­le­gun­gen auf die Zeit nach der Wahl – das ist we­der glaub­wür­dig, noch ver­läss­lich“, sag­te Drey­er un­se­rer Re­dak­ti­on. Sie er­in­ner­te an Mer­kels Wahl­kampf vor vier Jah­ren. „Ge­nau wie sie 2013 ver­spro­chen hat, dass es mit ihr kei­ne Maut ge­ben wer­de, hält An­ge­la Mer­kel es jetzt mit den For­de­run­gen der CSU“, kri­ti­sier­te Drey­er. „Sie schließt ei­ne Ober­gren­ze aus, wäh­rend die CSU sie in ih­rem Bay­ern­plan for­dert.“

CDU und CSU hat­ten ver­ab­re­det, den Streit um die Ober­gren­ze wäh­rend des Wahl­kampfs ru­hen zu las­sen. Da Mer­kel sich aber er­neut öf­fent­lich ge­gen ei­ne Ober­gren­ze po­si­tio­nier­te, wäh­rend die CSU die­se in ih­rem Bay­ern­plan vor­sieht, ist der Streit er­neut auf­ge­bro­chen.

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