Ti­rol will mit Vi­deo Ku­hat­ta­cken ver­hin­dern

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - REISE&ERHOLUNG -

INNSBRUCK (dpa) „Ei­ne Alm ist kein Strei­chel­zoo.“– Nach die­sem Mot­to will das ös­ter­rei­chi­sche Bun­des­land Ti­rol Wan­de­rern die wich­tigs­ten Re­geln für das Zu­sam­men­tref­fen mit dem Wei­de­vieh ver­mit­teln. Ein amü­sant ani­mier­tes Vi­deo in Co­mic­form gibt wich­ti­ge In­for­ma­tio­nen. So sol­len kri­ti­sche Si­tua­tio­nen und mög­li­che To­des­fäl­le künf­tig ver­hin­dert wer­den, wie die Land­wirt­schafts­kam­mer Ti­rol mit­teil­te.

Ku­hat­ta­cken auf Tou­ris­ten in Ti­rols Ber­gen sor­gen im­mer wie­der für Pro­ble­me. Erst am Mon­tag war ei­ne Deut­sche, die mit ih­rem Mann und ei­nem Hund un­ter­wegs war, in der Stei­er­mark schwer ver­letzt wor­den. Wan­de­rer sol­len nie in ei­ne ein­ge­zäun­te Wei­de ein­stei­gen. Sie soll­ten auf dem Weg blei­ben, im­mer ge­nug Dis­tanz zu den Tie­ren hal­ten und sich ru­hig ver­hal­ten, heißt es im Vi­deo. Hun­de müs­sen im­mer an der Lei­ne ge­führt wer­den – au­ßer es kommt zu ei­ner Atta­cke. Dann soll­te der Hund frei ge­las­sen wer­den, und die Be­sit­zer soll­ten sich auf kei­nen Fall schüt­zend vor das Haus­tier stel­len. Das könn­te töd­lich en­den.

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