Ge­gen den Strom

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - LESERBRIEFE -

Zu „Letz­te Eh­re für ei­nen gro­ßen Eu­ro­pä­er“(RP vom 3. Ju­li): Hel­mut Kohl ist wäh­rend sei­ner po­li­ti­schen Lauf­bahn oft „ge­gen den Strom“ge­schwom­men. Könn­te es sein, dass die RP ihm das auf sei­ner letz­ten Rei­se er­spa­ren woll­te, und ihn des-

Über­füh­rung we­gen in ei­ner Bild­un­ter­schrift „rhein­ab­wärts“, mit dem Strom, nach Spey­er schick­te? Ein Blick auf die Land­kar­te zeigt aber, dass Spey­er strom­auf­wärts liegt. Auch Kohls letz­te Fahrt ging al­so noch ge­gen den Strom! – Mö­ge er in Frie­den ru­hen. Dr. Ernst Reichold 47 800 Kre­feld men maß­geb­lich dar­über. Das ist die Her­aus­for­de­rung. In der Be­triebs­wirt­schaft schlie­ßen sich al­te und neue Pro­duk­te sel­ten ein­an­der aus, son­dern er­gän­zen sich für ei­ne de­fi­nier­te Zeit. Sonst wä­re Wachs­tum nicht mög­lich. War­um soll­te die­ses Prin­zip nicht auch für ei­ne Stadt gel­ten? Bei­des geht, sie­he oben! Die Ver­ant­wort­li­chen in den Kom­mu­nen soll­ten sich fach­kun­dig ma­chen und um­fas­sen­de Lö­sun­gen dis­ku­tie­ren, be­vor sie ent­schei­den. Ge­nau dar­an fehlt es oft­mals. Prof. Ha­rald F. Ross 41836 Hü­ckel­ho­ven

FO­TO: ACTION PRESS

von Hel­mut Kohl per Schiff nach Spey­er – der Sarg, die mi­li­tä­ri­sche Eh­ren­wa­che und Eh­ren­gäs­te an Bord der „Mainz“.

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