Wer liest die Bi­bel?

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - LESERBRIEFE -

Zu „Der Bun­des­tag gibt sein Ja­Wort“(RP vom 1. Ju­li): Als Mit­glied in der frei­en evan­ge­li­schen Kir­che bin ich über das Vor­ge­hen und die Ent­schei­dung im Bun­des­tag sehr ent­täuscht und är­ger­lich! Wo soll das al­les hin­füh­ren? Die christ­li­chen kon­ser­va­ti­ven Wer­te wer­den al­le­samt auf­ge­weicht und über den Hau­fen ge­wor­fen. Liest ei­gent­lich kei­ner mehr die Bi­bel? Ist die­ses Buch nur noch als aus­ran­gier­ter Staub­fän­ger für das Bü­cher­re­gal ge­eig­net, so dass man sa­gen kann: „Ich hab’ ei­ne Bi­bel“? Wenn die Po­li­ti­ker da­rin le­sen wür­den, wüss­ten sie, dass die­se Ent­schei­dung ab­so­lut ge­gen un­se­re christ­li­che Kul­tur spricht. Auch im Grund­ge­setz von 1949 wur­de ganz klar de­fi­niert, dass ei­ne Ehe nur aus Mann und Frau be­ste­hen kann, mit der Mög­lich­keit zur Fort­pflan­zung. Von mir aus kön­nen Schwu­le und Les­ben tun, was sie wol­len – ei­ne Ehe je­doch für gleich­ge­schlecht­li­che Part­ner­schaf­ten ist für mich nicht ak­zep­ta­bel! Uwe Mei­sen­ko­then 40878 Ra­tin­gen

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