Ham­burgs In­nen­se­na­tor gibt sich selbst­kri­tisch

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - POLITIK -

HAM­BURG (dpa) Im In­nen­aus­schuss der Ham­bur­ger Bür­ger­schaft hat In­nen­se­na­tor An­dy Gro­te (SPD) ges­tern Stel­lung zum G 20-Ein­satz be­zo­gen. Bei sei­ner An­hö­rung be­teu­er­te Gro­te, dass die Ver­ant­wort­li­chen für den Po­li­zei­ein­satz selbst­kri­tisch mit sich um­gin­gen. „Nie­mand nimmt für sich in An­spruch, dass die gan­ze Zeit von al­len Be­tei­lig­ten nur feh­ler­frei ge­han­delt wur­de.“Gleich­zei­tig wies der Se­na­tor die Be­nut­zung des Be­griffs „Po­li­zei­ge­walt“im Zu­sam­men­hang mit dem Ein­satz bei den Kra­wal­len als dif­fa­mie­rend zu­rück: „Po­li­zei­ge­walt un­ter­stellt struk­tu­rel­les, rechts­wid­ri­ges, ge­walt­tä­ti­ges Ein­grei­fen der Po­li­zei“, sag­te Gro­te.

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