Schwe­re Vor­wür­fe ge­gen Schwim­mFunk­tio­när

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - SPORT -

BU­DA­PEST (sid) Schwe­re Vor­wür­fe ge­gen Fina-Vi­ze­prä­si­dent Hu­sain Al-Mu­sallam: We­ni­ge Ta­ge vor der Wahl des neu­en Prä­si­den­ten beim Schwimm-Welt­ver­band am Ran­de der WM in Bu­da­pest steht der Top­fa­vo­rit auf den Thron of­fen­bar im Zen­trum ei­ner Kor­rup­ti­ons­af­fä­re.

Wie Spie­gel On­li­ne be­rich­tet, hat der 57-jäh­ri­ge Ku­wai­ti in sei­ner Funk­ti­on als Ge­ne­ral­di­rek­tor des Olym­pi­schen Rats Asi­ens (OCA) von ei­ner Ge­schäfts­part­ne­rin ei­ne Kom­mis­si­on ver­langt, die auf Pri­vat­kon­ten flie­ßen soll­te. Dies le­ge ein 20mi­nü­ti­ger Au­dio-Mit­schnitt na­he, der Spie­gel On­li­ne und der Lon­do­ner „Ti­mes“vor­lie­ge.

„Zehn Pro­zent geht an uns, acht Pro­zent an sie“, soll Al-Mu­sallam in dem Ge­spräch ge­sagt ha­ben. Meh­re­re Ken­ner der Fina sol­len die männ­li­che Stim­me als die von AlMu­sallam iden­ti­fi­ziert ha­ben, der An­fra­gen zu ei­ner Stel­lung­nah­me of­fen­bar un­be­ant­wor­tet ließ. Asi­ens Olym­pia­rat OCA zwei­fel­te die Au­then­ti­zi­tät des Mit­schnitts nicht an, be­haup­te­te aber, das Ma­te­ri­al wer­de für ei­ne po­li­ti­sche Kampagne be­nutzt, um die Wahl am Sams­tag zu be­ein­flus­sen. Das OCA er­klär­te, bei Spon­so­ren­de­als sei we­der di­rekt noch in­di­rekt Geld an OCA-Funk­tio­nä­re ge­flos­sen.

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