Uruguay star­tet mit Ma­ri­hua­na-Ver­kauf in Apo­the­ken

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - SPORT LOKAL -

MONTEVIDEO/QUITO (epd) Uruguay hat ges­tern als ers­tes Land welt­weit mit dem staat­lich ge­re­gel­ten Ver­kauf von Ma­ri­hua­na be­gon­nen. Das Rausch­mit­tel ist lan­des­weit in 16 Apo­the­ken er­hält­lich. Knapp 5000 Bür­ger ha­ben sich nach An­ga­ben der na­tio­na­len Can­na­bis-Kon­troll­be­hör­de IRCCA bis­lang re­gis­triert, rund 60 Pro­zent stam­men aus der Haupt­stadt Montevideo. Die re­gis­trier­ten Nut­zer kön­nen zwei ver­schie­de­ne Sor­ten Ma­ri­hua­na in Men­gen bis zu ma­xi­mal zehn Gramm pro Wo­che er­wer­ben. Fünf Gramm kos­ten um­ge­rech­net rund 5,60 Eu­ro. Der Ver­kauf von Ma­ri­hua­na ist der letz­te Schritt ei­nes Le­ga­li­sie­rungs­pro­zes­ses von Can­na­bis in Uruguay. Ziel der Initia­ti­ve ist ei­ne Ver­rin­ge­rung der Dro­gen­kri­mi­na­li­tät. En­de 2013 hat­te die lin­ke Re­gie­rung un­ter dem da­ma­li­gen Prä­si­den­ten Jo­sé Mu­ji­ca ein Ge­setz zur Le­ga­li­sie­rung des Ma­ri­hua­naAn­baus und -Han­dels ver­ab­schie­det und da­mit welt­weit für Auf­se­hen ge­sorgt.

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