Was Ur­lau­ber jetzt wis­sen müs­sen

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - POLITIK -

Vor der Rei­se Ob nach ei­nem Erd­be­ben ei­ne ge­plan­te Rei­se kos­ten­los ab­ge­sagt wer­den kann, hängt vom Aus­maß der Schä­den und von der Ge­fah­ren­la­ge vor Ort ab. Ei­ne Ab­sa­ge sei mög­lich, „wenn es er­heb­li­che Schä­den gibt und die ge­sam­te In­fra­struk­tur be­trof­fen ist“, er­läu­tert der An­walt und Rei­se­rechts­ex­per­te Kay P. Ro­de­gra. So müs­sen zum Bei­spiel das ge­buch­te Ho­tel schwer be­schä­digt oder der Ei­sen­bahn-, Flug-, Fährund Bus­ver­kehr un­ter­bro­chen sein, sag­te Ro­de­gra. Er und der Deut­sche Rei­se­ver­band (DRV) in Ber­lin emp­feh­len Men­schen, die in den kom­men­den Wo­chen in ei­nen Som­mer­ur­laub auf Kos star­ten wol­len, sich mit ih­rem Ver­an­stal­ter in Ver­bin­dung zu set­zen. Wäh­rend der Rei­se Bei er­heb­li­chen Ge­fah­ren oder Be­ein­träch­ti­gun­gen kön­nen auch Ur­lau­ber, die be­reits vor Ort sind, ih­ren Rei­se­ver­trag vor­zei­tig kün­di­gen und ab­rei­sen. „Aber das ist meist bei ei­nem eher klei­nen Erd­be­ben nicht der Fall“, sag­te Ro­de­gra. „Die blo­ße Angst vor Nach­be­ben reicht hier nicht für ei­ne Kün­di­gung der Rei­se we­gen hö­he­rer Ge­walt.“Vor Ort soll­ten Ur­lau­ber die Hin­wei­se und Emp­feh­lun­gen der Be­hör­den und der Rei­se­lei­ter be­ach­ten, so der DRV. Die Ver­an­stal­ter bräch­ten Gäs­te bei Be­darf in an­de­ren Ho­tels un­ter. Da­her gel­ten für Rei­sen­de die All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen der Ver­an­stal­ter.

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