MÖNCHENGLADBACHER STADTPOST

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - RHEINISCHE LANDPARTIE - VON AN­DRE­AS GRUHN

Gas­tro­no­men dür­fen auf dem Rhe­ydter Markt kei­ne Be­grü­nung als Be­gren­zung auf­stel­len, weil das die Gestal­tungs­richt­li­nie ver­bie­tet. Die kommt im Herbst auf den Prüf­stand.

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BO­RUS­SIA

Man­fred Schmel­zer ist In­stru­men­ten­bau­er und Jazz­mu­si­ker aus Lei­den­schaft. Rhe­ydt hat ei­ne lan­ge Blu­men­tra­di­ti­on. Der Blu­men­kor­so war jahr­zehn­te­lang ei­ne rie­si­ge rol­len­de Schau flo­ra­ler Küns­te. Und der Um­welt­preis Gol­de­ne Blu­me ge­hört zu den re­nom­mier­tes­ten Aus­zeich­nun­gen in Deutsch­land. Aber ob Gas­tro­nom Ha­rald Ger­s­tung zum Blu­men­sonn­tag am 10. Sep­tem­ber auch Blu­men­kü­bel an sei­ner Au­ßen­gas­tro­no­mie des Rhe­ydter Rats­kel­lers auf­stel­len darf, das ist zwei­fel­haft. Denn ei­gent­lich sind sol­che Be­grü­nungs­ele­men­te in der Au­ßen­gas­tro­no­mie ver­bo­ten, zu­min­dest als Be­gren­zungs­ele­men­te. „Die Gäs­te be­dau­ern das sehr“, sagt Ger­s­tung und ver­weist auf das Turm­fest: An dem Wo­che­n­en­de durf­te er Kü­bel auf­stel­len, weil die MGMG Ver­an­stal­ter auf dem ge­sam­ten Platz war und das ge­neh­mig­te. Ger­s­tung schaff­te Kü­bel und Be­pflan­zung für gut 2000 Eu­ro an, muss­te sie aber kurz nach dem Turm­fest wie­der ent­fer­nen.

Das Ord­nungs­amt hat aber auch kei­ne an­de­re Wahl, als die Kü­bel weg­räu­men zu las­sen. Denn die im De­zem­ber 2015 vom Rat be­schlos­se­ne Gestal­tungs­sat­zung für Rhe­ydt schließt ei­ne Be­grü­nung aus­drück­lich aus. Er­laubt sind Be­grü­nungs­ele­men­te nur an die Fas­sa­de et­wa im In­ter­view: Th­or­gan Ha­zard geht ins vier­te Jahr.

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