Un­ab­hän­gi­ger Ex­per­te soll­te Bau­stel­le re­gel­mä­ßig kon­trol­lie­ren.

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - MARKTPLATZ -

(tmn) Schlech­te Bau­qua­li­tät, feh­len­de Schall­schutz­wän­de oder un­zu­rei­chen­de Brand­schutz­maß­nah­men – bei ei­nem Haus­bau kann sehr viel schief ge­hen. Für Bau­her­ren ist das ein gro­ßes Ri­si­ko, weil da­durch zu­sätz­li­che Kos­ten ent­ste­hen kön­nen. Des­halb ist es wich­tig, dass sie die Bau­stel­le re­gel­mä­ßig kon­trol­lie­ren. Doch im Ge­gen­satz zu Bau­her­ren von Ein­fa­mi­li­en­häu­sern füh­len sich die zu­künf­ti­gen Be- woh­ner ei­ner Ei­gen­tums­wohn­an­la­ge auf der Bau­stel­le oft an­onym oder nicht rich­tig zu­stän­dig. Dies ist die Er­fah­rung des Ver­ban­des Pri­va­ter Bau­her­ren (VPB).

Das Pro­blem: Wenn kei­ner die aus­ge­führ­ten Ar­bei­ten über­prüft, kön­nen sich Feh­ler leich­ter ein­schlei­chen. Da­mit Ei­gen­tü­mer ei­ner Woh­nungs­an­la­ge kei­ne bö­se Über­ra­schung er­le­ben, soll­ten sie ei­nen un­ab­hän­gi­gen Ex­per­ten mit der lau­fen­den Bau­kon­trol­le be­auf­tra­gen.

Es reicht aus, wenn nur ein ein­zi­ger Käu­fer ei­nen Bau­sach­ver­stän­di­gen da­mit be­auf­tragt. Denn in der Re­gel über­prüft die­ser dann nicht nur die Woh­nung sei­nes Auf­trag­ge­bers, son­dern auch das Ge­samt­ge­bäu­de. Der Vor­teil: Wenn Feh­ler recht­zei­tig auf­fal­len, kön­nen sie be­ho­ben wer­den, be­vor dar­aus teu­re Män­gel ent­ste­hen.

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