Hand­werks­chef for­dert für Azu­bis Gra­tis-Zug­ti­ckets

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - VORDERSEITE -

DÜS­SEL­DORF (fvo) Hand­werks­prä­si­dent Hans Pe­ter Woll­sei­fer for­dert die Po­li­tik auf, mehr für die Mo­bi­li­tät von Azu­bis zu tun. „Der Staat soll­te et­wa jun­gen Leu­ten, die ei­nen wei­ten Weg für ei­nen Aus­bil­dungs­platz in Kauf neh­men, das Zug­ti­cket be­zah­len“, sag­te Woll­sei­fer un­se­rer Re­dak­ti­on. „Das macht er bei Stu­den­ten mit dem Se­mes­ter­ti­cket auch, war­um nicht bei Aus­zu­bil­den­den?“Be­wer­ber müss­ten Fle­xi­bi­li­tät mit­brin­gen, wenn sie ei­ne Aus­bil­dung an­streb­ten: „Nicht im­mer ist es im Wunsch­be­ruf und auch nicht im­mer am Wun­schort mög­lich.“Aber je­der, der die ent­spre­chen­den Vor­aus­set­zun­gen mit­brin­ge, fin­de ei­ne Lehr­stel­le im Hand­werk. Au­ßer­dem soll­te der Staat nach Woll­sei­fers Vor­stel­lun­gen In­ter­nats­auf­ent­hal­te för­dern, „wenn die Aus­zu­bil­den­den meh­re­re Wo­chen Block­un­ter­richt an ei­nem an­de­ren als ih­rem Wohn­ort ha­ben“. Vor al­lem ar­me Fa­mi­li­en könn­ten sich das sonst nicht leis­ten.

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