Al­gen­flut löst Fisch­ster­ben im See „Pee­ler Feld­chen“aus

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - KULTUR -

(gap) Stun­den­lang ha­ben Feu­er­wehr­kräf­te und Mit­glie­der des Ang­ler­ver­eins Mön­chen­glad­bachRhe­ydt 1935 am Sams­tag ge­gen das Fisch­ster­ben im See „Pee­ler Feld­chen ge­kämpft“. Dort hat­te sich der Sau­er­stoff­ge­halt des Was­sers durch ei­ne schlag­ar­ti­ge Ver­meh­rung von Was­ser­al­gen so ra­pi­de ge­senkt, dass be­reits am frü­hen Sams­tag to­te Fi­sche auf dem Was­ser trie­ben. Als die ers­ten Ein­satz­kräf­te an dem See ein­tra­fen, zeig­ten sich un­ge­wöhn­lich vie­le Tie­re an der Was­ser­ober­flä­che. Die Feu­er­wehr setz­te meh­re­re Pum­pen ein, um das Was­ser um­zu­set­zen und zu be­lüf­ten. Ge­mein­sam mit den Mit­glie­dern des Ang­ler­ver­eins wur­den die Al­gen aus dem Was­ser ge­schau­felt, um die Was­ser­ober­flä­che wie­der durch­läs­sig zu ma­chen. Im Ein­satz wa­ren die Ein­hei­ten Broich und Kot­hau­sen der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr, ein Lkw aus dem Tech­nik und Lo­gis­tik­zen­trum so­wie der Füh­rungs­dienst der Be­rufs­feu­er­wehr. Es ist nicht aus­ge­schlos­sen, dass die Ar­bei­ten in den kom­men­den Ta­gen wei­ter fort­ge­führt wer­den müs­sen, da­mit sich nicht wie­der ein ge­schlos­se­ner Al­gen­tep­pich bil­det.

FO­TO: THEO TITZ

Mit­glie­der und Freun­de des Ang­ler­ver­eins hal­fen mit, die Al­gen aus dem See zu fi­schen.

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