Abitu­ri­en­tin ist jetzt im Mallor­ca-Ra­dio zu hö­ren

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - KULTUR - VON CHRIS­TI­AN KANDZORRA

Die 18-jäh­ri­ge Kat­ha­ri­na Krapp aus Kor­schen­broich ar­bei­tet für drei Mo­na­te als Prak­ti­kan­tin beim Inselradio. Mit Auf­nah­me­ge­rät und Mi­kro­fon ist sie auf der son­ni­gen Ba­lea­ren-In­sel un­ter­wegs.

KOR­SCHEN­BROICH/PAL­MA Al­le Kor­schen­broi­cher, die in den Fe­ri­en Ur­laub auf Mallor­ca ma­chen und dort das deutsch­spra­chi­ge Inselradio ein­schal­ten, kön­nen un­ter Um­stän­den ei­ne ver­trau­te Stim­me hö­ren: die der 18-jäh­ri­gen Kat­ha­ri­na Krapp. Die Nach­wuchs-Jour­na­lis­tin hat di­rekt nach ih­rem Abi­ball An­fang Ju­li ih­re Kof­fer ge­packt und ist nach Mallor­ca ge­flo­gen. Für drei Mo­na­te macht sie auf der be­lieb­ten Ba­lea­ren-In­sel ein Prak­ti­kum bei dem Ra­dio­sen­der, der dort auf der Fre­quenz 95,8 sen­det und Tou­ris­ten so­wie Ein­wan­de­rer – dar­un­ter sol­len auch pro­mi­nen­te Ur­lau­ber wie Die­ter Boh­len oder Da­nie­la Kat­zen­ber­ger sein – mit den neu­es­ten Nach­rich­ten aus ih­rem Hei­mat­land ver­sorgt.

Bei dem Sen­der wird Kat­ha­ri­na Krapp voll mit ein­ge­spannt. „Ich hät­te nicht ge­dacht, dass ich hier als Prak­ti­kan­tin so viel ma­chen darf“, er­zählt Krapp, die ei­gent­lich da­mit ge­rech­net hat­te, als Prak­ti­kan­tin Kaf­fee ko­chen und ko­pie­ren zu dür­fen. Jetzt aber sitzt sie im gut kli­ma­ti­sier­ten Stu­dio, um un­ter an­de­rem Ver­an­stal­tungs­tipps oder den Wet­ter­be­richt ein­zu­spre­chen. „Au­ßer­dem gibt es im Pro­gramm je­den Tag ei­nen Ha­fen­be­richt.“Da­für sam­me­le sie O-Tö­ne und be­hal­te im Blick, wel­che Schif­fe am Ha­fen von Pal­ma de Mallor­ca an­kom­men. „Ich hof­fe, dass ich dem­nächst auch ein­mal in der Mor­gen­sen­dung mit­mo­de­rie­ren kann“, sagt sie.

Für die jun­ge Kor­schen­broi­che­rin ist das Prak­ti­kum ei­ne Zwi­schen­sta­ti­on vor ih­rem Stu­di­um, mit dem sie im Ok­to­ber be­gin­nen möch­te. Für sie steht be­reits fest: Ei­nes Tages möch­te sie in der Me­dien­bran­che ar­bei­ten. Da­für kann sie jetzt ih­re ers­ten Er­fah­run­gen beim Ra­dio sam­meln. Für Krapp ist es ein gro­ßes Aben­teu­er – denn auch wenn es ein deutsch­spra­chi­ger Sen­der ist: Krapp ist in Spa­ni­en, ei­nem ei­gent­lich frem­den Land, weit weg von ih­rer Hei­mat Kor­schen­broich, weit

Kat­ha­ri­na Krapp weg auch von ih­rer Fa­mi­lie und von ih­ren Freun­den. „Ich woh­ne in ei­ner WG mit deut­schen Stu­den­ten und fah­re im­mer mit ei­nem Fahr­rad zur Ar­beit an den Ha­fen“, be­rich­tet die 18-Jäh­ri­ge, die vor erst we­ni­gen Wo­chen ihr Abitur an ei­nem Gie­sen­kir­che­ner Gym­na­si­um ge­macht hat. Wie sie zum Inselradio ge­kom­men ist? „Das ging sehr klas­sisch über ei­ne nor­ma­le Be­wer­bung. Mein Va­ter ar­bei­tet al­ler­dings auch bei ei­nem Ra­dio­sen­der und hat ei­nen gu­ten Freund, der wie­der­um beim Inselradio ar­bei­tet.“

Tat­säch­lich fühlt sich die 18-Jäh­ri­ge wohl auf Mallor­ca und beim Ra­dio­sen­der. „Ich kann mich nach der Ar­beit so­fort an den Strand le­gen. Das ist na­tür­lich su­per“, sagt die Prak­ti­kan­tin, die in ih­rer Frei­zeit auch schon Ta­pas-Aben­de ein­ge­legt hat und bei bis zu 40 Grad in der Son­ne die spa­ni­sche Men­ta­li­tät ge­nießt. Die hat­te sie im ver­gan­ge­nen Jahr be­reits bei ei­nem Aus­flug nach Bar­ce­lo­na ken­nen­ge­lernt. „Mallor­ca hat­te ich im Vor­feld aber noch nicht be­sucht.“Die Kor­schen­broi­che­rin, die kaum Spa­nisch spricht, gibt zu: „Ich hät­te ge­dacht, dass es auf Mallor­ca mehr Men­schen gibt, die Deutsch und Eng­lisch spre­chen.“Trotz­dem kommt sie gut zu­recht, was den All­tag be­trifft. „Es gibt nur ei­ne gro­ße Aus­nah­me: den Stra­ßen­ver­kehr. Als Fahr­rad­fah­re­rin hat man es hier nicht leicht. Mir sind in den ers­ten zehn Ta­gen auf der In­sel zwei Un­fäl­le pas­siert. Zum Glück ist es bei ein paar blau­en Fle­cken ge­blie­ben.“

„Ich kann mich nach der Ar­beit so­fort an den Strand le­gen. Das ist

na­tür­lich su­per“

Ra­dio-Prak­ti­kan­tin auf Mallor­ca

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