5:1 in Wein­heim – GHTC ge­lingt ers­ter Sieg

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - HOCHSCHULE - VON THO­MAS GRULKE

Zu­gang And­rej Mar­tin holt bei sei­nem De­büt ei­nen wich­ti­gen Punkt für den Deut­schen Meis­ter.

TEN­NIS Im Sai­son­heft des Glad­ba­cher HTC war And­rej Mar­tin als Punk­te­ga­rant vor­ge­stellt wor­den. Der Slo­wa­ke, der in den ver­gan­ge­nen Jah­ren in der Zwei­ten Bun­des­li­ga für Dres­den an­ge­tre­ten war, hat­te stets ver­läss­lich ge­punk­tet. Nun fei­er­te der 27-Jäh­ri­ge im Spiel beim TC Wein­heim sein De­büt beim Deut­schen Meis­ter – und muss­te hart kämp­fen, um auch für den GHTC gleich im ers­ten Spiel zu ge­win­nen. Vier Match­bäl­le wehr­te Mar­tin im To­pein­zel ge­gen Wein­heims Frank Win­ter­man­tel ab, ehe er im MatchTie­break 10:8 sieg­te. So führ­te Glad­bach beim Auf­stei­ger nach den Ein­zeln 3:1 – wo­mit der Grund­stein zum 5:1-Er­folg, dem ers­ten Sieg nach den bei­den Auf­takt­nie­der­la­gen, ge­legt war.

„Bei ei­nem Zwi­schen­stand von 2:2 wä­re es in den Dop­peln si­cher­lich noch­mals span­nend ge­wor­den, zu­mal die Wein­hei­mer Fans schon für ei­nen rich­ti­gen He­xen­kes­sel ge­sorgt ha­ben. Aber das 3:1 war für uns schon sehr ent­span­nend, da wir um un­se­re Stär­ken im Dop­pel wuss- ten“, sag­te ein ob des Sie­ges sehr er­leich­ter­ter Glad­ba­cher Te­am­chef Hen­rik Schmidt.

Da­bei hat­te die Be­geg­nung nicht gut be­gon­nen für den ak­tu­el­len Meis­ter. Fran­ko Sku­gor hat­te zwar den ers­ten Satz ge­gen Mo­ritz Bau­mann ge­won­nen, muss­te sich letzt­lich aber im Ein­zel an Po­si­ti­on vier im Match-Tie­break 8:10 ge­schla­gen ge­ben. „Das 1:1 durch Adri­an Me­nen­dez war dann ganz wich­tig. Er hat un­glaub­lich stark ge­spielt in ei­ner Par­tie mit vie­len Break­bäl­len, die häu­fi­ger auf der Kip­pe stand“, sag­te Schmidt zum 6:4, 6:4 des Spa­ni­ers ge­gen Jo­nas Lüt­jen.

Im An­schluss war auf Aleksan­dr Ne­do­vy­e­sov wie­der Ver­lass: drit­ter Spiel­tag, drit­ter Ein­satz, drit­ter Sieg im Ein­zel. Der Ka­sa­che hat­te mit dem Ita­lie­ner Mat­teo Fa­go kei­ne Mü­he und brach­te den GHTC mit ei­nem 6:3, 6:0 in Füh­rung. „Es ist un­fass­bar, wie bä­ren­stark er zur­zeit spielt“, lob­te Schmidt, der in den Dop­peln in Jan Sa­tral und Ro­man Je­ba­vy noch zwei fri­sche Spie­ler ein­setz­te.

„Es hat sich aus­ge­zahlt, dass wir mit ei­nem gro­ßen Auf­ge­bot nach Wein­heim ge­fah­ren sind. So hat­ten wir noch aus­ge­ruh­te und star­ke Dop­pel­spie­ler in der Hin­ter­hand“, sag­te Schmidt. Das Duo Sa­tral/Je­ba­vy ge­wann sein Spiel im MatchTie­break 10:7. Et­was schnel­ler fer­tig wa­ren Ne­do­vy­e­sov und Sku­gor, die mit ei­nem 6:4, 6:2 für den ent­schei­den­den Punkt zum Sieg und da­mit für zu­frie­de­ne Ge­sich­ter beim Ti­tel­ver­tei­di­ger sorg­ten.

„Es war schon sehr wich­tig, dass wir end­lich ge­punk­tet ha­ben. Si­cher­lich hat­ten wir auch das Glück, dass Wein­heim zwei sei­ner Top­spie­ler an die­sem Wo­che­n­en­de nicht ein­set­zen konn­te“, sag­te Schmidt nach dem 5:1, mit dem sich der Glad­ba­cher HTC auf den sieb­ten Ta­bel­len­rang ver­bes­ser­te.

RP-AR­CHIV­FO­TO: DIE­TER WIECHMANN

Er­folg­reich beim Sai­son­de­büt: Adri­an Me­nen­dez hol­te den ers­ten Punkt des GHTC beim 5:1-Sieg in Wein­heim.

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