Welt­of­fen

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - LESERBRIEFE -

Mer­ken wir denn gar nicht, wie sehr wir der Ge­walt wei­chen? Ge­gen die Ter­ror­ge­fahr rich­ten wir ei­nen Über­wa­chungs­staat ein und schrän­ken uns selbst in un­se­ren Bür­ger­rech­ten ein. Wir kri­ti­sie­ren ei­ne Ver­samm­lung von 20 Re­gie­run­gen der Welt, an­statt froh zu sein, dass in die­sen ge­walt­be­rei­ten und un­ru­hi­gen Zei­ten Ge­sprä­che ge­führt wer­den. Wir kri­ti­sie­ren un­se­re Re­gie­rung, dass sie in ei­ne welt­of­fe­ne Stadt wie Ham­burg ein­lädt. War­um soll­te man sein ei­ge­nes Land nicht re­prä­sen­tie­ren dür­fen? War­um soll man sich in ei­ner Wüs­te oder in schwer zu­gäng­li­chen Ge­bie­ten tref­fen? Fern von der Öf­fent­lich­keit, was wie­der Kri­tik ein­brin­gen wür­de, zum Bei­spiel kei­ne Bür­ger­nä­he, und Ver­schwö­rungs­theo­ri­en Tür und Tor öff­nen wür­de. Die Schluss­fol­ge­rung, den G20-Gip­fel ab­zu­schaf­fen oder zu ver­ste­cken, be­stärkt doch die Ge­walt­tä­ter, dass man mit Ge­walt al­les er­rei­chen kann. An­ne­grit Kreitz 40474 Düs­sel­dorf Zu­schrif­ten an die Rhei­ni­sche Post/NGZ/Ber­gi­sche Mor­gen­post/ So­lin­ger Mor­gen­post ger­ne auch un­ter www.rp-on­line.de/le­ser­brie­fe

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