Sha­ke­speares„Was ihr wollt“wird im Schloss­hof ge­zeigt

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - REISE&ERHOLUNG -

JÜCHEN (RP) Zur Sha­ke­speare-Night mit der Ori­gi­nal-Ver­si­on von „Was ihr wollt“la­den das TNT Thea­t­re Bri­tain und die Ame­ri­can Dra­ma Group nach Schloss Dyck ein. Die „Kom­pakt – Sha­ke­speare: Tw­elfth Night“fin­det am Di­ens­tag, 12. Sep­tem­ber, ab 11 Uhr und ab 19 Uhr bei je­dem Wet­ter im Stall­hof von Schloss Dyck statt. Kar­ten kos­ten für Er­wach­se­ne 28 Eu­ro, im Vor­ver­kauf 23 Eu­ro; Schü­ler und Stu­den­ten zah­len 15 be­zie­hungs­wei­se elf Eu­ro. Ti­ckets kön­nen ab so­fort un­ter www.stif­tung-schloss-dyck.de/Ti­cket-Shop be­stellt wer­den.

„Mit ih­rer fri­schen Art der Darstel­lung und in gut ver­ständ­li­chem Eng­lisch brin­gen die Schau­spie­ler seit mehr als zehn Jah­ren den al­ten Bar­den Sha­ke­speare auch ei­nem jun­gen Pu­bli­kum nä­her“, schreibt der Ver­an­stal­ter. Ent­spre­chend gibt es für Schul­klas­sen auch die­ses Mal wie­der ne­ben der Abend­vor­stel­lung ab 19 Uhr ei­ne Vor­mit­tags­vor­stel­lung um 11 Uhr. Die Auf­füh­run­gen fin­den un­ab­hän­gig vom Wet­ter statt. Re­gen­be­klei­dung, aus Rück­sicht auf die freie Sicht je­doch bit­te kei­ne Schir­me, soll­te ge­ge­be­nen­falls mit­ge­bracht wer­den. Denn es wer­den kei­ne vor­be­stell­ten Ein­tritts­kar­ten zu­rück­ge­ge­ben, heißt es von der Schloss-Stif­tung.

Die Zu­schau­er kön­nen Sha­ke­speare auf dem Hö­he­punkt sei­nes Schaf­fens er­le­ben. In sei­nem Werk er­kun­det er die gro­ßen Ob­ses­sio­nen im mensch­li­chen Le­ben: Lie­be, Ei­fer­sucht, Gier, Lei­den­schaft, Klas­sen­be­wusst­sein und Ge­schlech­ter­kampf. Ernst­haf­tig­keit trifft auf Hei­ter­keit: Trin­ken, Sin­gen und La­chen in all sei­nen Au­s­prä­gun­gen – vom me­lan­cho­li­schen Witz bis hin zu Slap­stick – fin­den in Tw­elfth Night ih­re Büh­ne.

Die Ins­ze­nie­rung hat Paul Steb­bings, für die mu­si­ka­li­schen Li­veEin­la­gen zeich­net die Ame­ri­can Dra­ma Group Eu­ro­pe ver­ant­wort­lich. Zu Sha­ke­speares Zei­ten ze­le­brier­te man die „Tw­elfth Night“, die Nacht des Drei­kö­nigs­fes­tes und das En­de der zwölf Rauh­näch­te nach Weih­nach­ten, als Be­ginn der Kar­ne­vals­zeit mit Mas­ken­spie­len, in de­nen die Men­schen vor­über­ge­hend mit­tels ih­rer Ver­klei­dung ih­re Iden­ti­tät wech­sel­ten: ein treff­li­cher Ti­tel für die­se Ko­mö­die, die so vie­le Haupt­rol­len wie kein an­de­res Sha­ke­speare­stück hat.

ARCHIVFOTO: LBER

Der jun­ge Gi­tar­rist und Fes­ti­val­or­ga­ni­sa­tor Da­ni­el März macht sich auch „cross­me­di­al“auf Spon­so­ren­su­che.

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