App­le soll 500 Mil­lio­nen Dol­lar zah­len

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - WIRTSCHAFT -

MA­DI­SON (dpa) App­le soll nach ei­nem ver­lo­re­nen Pa­tent­streit mit ei­ner US-Uni­ver­si­tät rund ei­ne hal­be Mil­li­ar­de Dol­lar zah­len. Der Rich­ter er­höh­te die Sum­me von 234 auf 506 Mil­lio­nen Dol­lar, weil App­le nach dem Ur­teil 2015 das Pa­tent wei­ter­hin ver­letzt ha­be, bis es 2016 aus­lief.

Bei dem Pa­tent der Uni­ver­si­ty of Wis­con­sin geht es um ei­ne Tech­no­lo­gie, die Chips ef­fi­zi­en­ter ma­chen soll. App­le ent­wi­ckelt für sei­ne Ge­rä­te seit ei­ni­ger Zeit ei­ge­ne Pro­zes­so­ren auf Ba­sis von Tech­no­lo­gie des Chip­de­si­gners ARM. Die Kla­ge aus dem Jahr 2014 be­traf App­les Chips in dem iPho­ne 5s, dem iPho­ne 6 und di­ver­sen iPads. Spä­te­re Ge­rä­te-Ge­ne­ra­tio­nen nahm die Uni­ver­si­tät mit ei­ner wei­te­ren Kla­ge ins Vi­sier.

Im ers­ten Ver­fah­ren stan­den bis zu 860 Mil­lio­nen Dol­lar im Raum, doch App­le wur­de von dem Vor­wurf frei­ge­spro­chen, das Pa­tent wis­sent­lich ver­letzt zu ha­ben. Der Rich­ter be­kräf­tig­te das jetzt.

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