Ernst­fall mit Aus­ru­fe­zei­chen: Die U23 star­tet heu­te in Aa­chen

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - SPORT LOKAL - VON SACHA KÖPPEN

FUSSBALL Schon heu­te Abend wird es ernst für Bo­rus­si­as U23 in der Re­gio­nal­li­ga. Das darf man mit ei­nem Aus­ru­fe­zei­chen ver­se­hen, denn um 19.30 geht es zum Auf­takt zum Ti­vo­li zu Ale­man­nia Aa­chen, wo beim ers­ten Heim­spiel der Sai­son zwei­fel­los mehr als 10.000 Zu­schau­er war­ten wer­den. Ei­ne Si­tua­ti­on, die Trai­ner Arie van Lent für den Start gar nicht so un­an­ge­nehm ist. „In der Fa- vori­ten­rol­le sind wir da­mit si­cher­lich nicht. Es ist zwar durch die Ku­lis­se ei­ne an­de­re Form von Druck da, aber das ist für die jun­gen Spie­ler gar nicht so schlecht. Für sol­che Spie­le sind sie ja letzt­lich al­le da“, be­tont der Coach, der sei­ne For­ma­ti­on für den Auf­takt schon zu 95 Pro­zent im Kopf hat. Ein Fra­ge­zei­chen gibt es nur noch, weil noch nicht klar ist, ob es Un­ter­stüt­zung aus dem Ka­der von Die­ter He­cking ge­ben wird.

Mit der Vor­be­rei­tung ist van Lent sehr zu­frie­den. „Das sagt na­tür­lich im­mer je­der Trai­ner. Aber wir konn­ten or­dent­lich ar­bei­ten, ob­wohl wir teil­wei­se nur 16 Spie­ler zur Ver­fü­gung hat­ten. Bei den Test­spie­len ha­ben so zwar ei­ni­ge Jungs dann doch mehr spie­len müs­sen, als man das ger­ne hät­te, aber zu­min­dest sind wir über­wie­gend vom Ver­let­zungs­pech ver­schont ge­blie­ben“, er­klärt der Coach. Ak­tu­ell feh­len ne­ben Gi­u­sep­pe Pi­s­a­no, für den das Re­ha- Trai­ning wohl noch ei­ni­ge Mo­na­te dau­ern wird, nur Jus­tin Hoff­manns und Mi­chel Lie­der. Wäh­rend Hoff­manns nach sei­nem Mus­kel­fa­ser­riss wohl in der kom­men­den Wo­che wie­der ins Trai­ning ein­steigt, dürf­te Lie­der mit ei­ner In­nen­band­ver­let­zung noch län­ger feh­len.

In Top­form prä­sen­tiert sich ak­tu­ell Rou­ti­nier Tho­mas Kraus, der in den Test­spie­len fast nach Be­lie­ben ge­trof­fen hat. „Er ist ein In­stink­tFuß­bal­ler, der oft ge­nau da steht, wo man eben sein muss. Mit sei­ner Art zieht er auch das Team mit. Und er ist auch der­je­ni­ge, der in­tern bei uns die Stra­fen no­tiert, und da ist er sehr ge­nau“, er­klärt van Lent. In den Vor­der­grund ge­spielt ha­ben sich aber auch ei­ni­ge Spie­ler, die aus dem Nach­wuchs auf­ge­rückt sind. So darf sich Mar­cel Ben­ger vor der Ab­wehr wohl eben­so Hoff­nun­gen auf Ein­sät­ze in den ers­ten Pflicht­spie­len ma­chen wie Aa­ron Her­zog, der wei­ter vorn im Mit­tel­feld agiert.

Als Fa­vo­ri­ten in der Li­ga hat van Lent ne­ben Vor­jah­res­meis­ter Vik­to­ria Köln, der dann in der Re­le­ga­ti­on am Auf­stieg in die Drit­te Li­ga ge­schei­tert ist, wie die meis­ten sei­ner Kol­le­gen auch den KFC Uer­din­gen auf der Rech­nung, mit et­was mehr Kon­stanz aber auch Es­sen und Ober­hau­sen. „Ich ha­be für uns schon im Vor­jahr ei­nen ein­stel­li­gen Platz als Ziel aus­ge­ge­ben, und da­mit wä­re ich wirk­lich auch sehr zu­frie­den“, be­tont er.

FO­TO: PÄFFGEN

Ot­to Ad­do zeigt den Ta­len­ten den Weg nach oben: Hier ist Bo­rus­si­as Trai­ner für den Über­gangs­be­reich mit Ma­ma­dou Dou­cou­ré im Ge­spräch.

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